Für Recherche und Zitate: YouTube-Untertitel im direkten Zugriff

Mit Transloader übergebe ich YouTube-Links von iOS an Downie auf dem Mac – nicht (nur) zum Herunterladen von Videos, sondern auch den dazugehörigen Untertiteln.

Dies ist ein Screenshot der Transloader-App auf einem Mac, die zwei YouTube-Links anzeigt, die mit Downie 4.app geöffnet wurden. Die Benutzeroberfläche zeigt eine Seitenleiste mit den Optionen "This Mac", "Other Macs" und "Saved Links". Am unteren Rand des Fensters wird angezeigt, dass es sich um 2 Downloads handelt.

Hazel wandelt mir dieses SRT-File per Shell Script in eine TXT-Datei um, und stellt mir die komplette Niederschrift des Videos in Ulysses (über extern eingebundene Ordner) zur Verfügung – zum Durchsuchen und Zitieren, direkt in meiner Textverarbeitung.

Wenn ich nur einmal schnell in die Subtitles reinlesen will, hilft (als Safari-Erweiterung) der Transcript Reader; zusammenfassen lasse ich mir Videos über den Summarizer von Kagi (via Shortcut).

Besser gegriffen: das Bookcase von Astropad

Am 12. Dezember ging's auf den Postweg; in dieser Woche kam das Bookcase von Astropad bei mir an. Ich habe keine Erklärung, warum die Paket-Götter mit dieser US-Sendung durch sieben Länder in sieben Wochen geritten sind.

Statt „24-Tage“-Video schreibe ich nun darüber. Und das ist gar nicht unpassend für eine Halterung, die (werbe-)verspricht euer Telefon bequemer beim Lesen zu halten.

Ein Benutzer hält ein iPhone mit einer auffälligen violetten Schutzhülle in der Hand. Auf dem Bildschirm des Smartphones ist eine App-Oberfläche zu sehen, die verschiedene Buchcover oder Leseoptionen anzeigt. Die Person trägt einen dunklen Pullover und sitzt entspannt in einem Sessel.

Ich mag Produkte, die sich von selbst erklären. Ich muss etwa nicht aufschreiben, dass hier jegliches Telefon-Modell mit jeder beliebigen Hüllen am MagSafe hält – man sieht das! Sollte euer Phone keine magnetische Rückseite besitzen, liegt ein „MagSafe-Kit“ zum Ankleben bei.

Die Magnete sind verdammt stark; hier schüttelt ihr kein Telefon ab. Dank „MagSafe Mount“ legt ihr euer Telefon einfach auf, zieht es aber genauso mühelos wieder runter. Noch besser: Ihr greift das Bookcase gleichermaßen mit der linken oder rechten Hand. Und wenn ihr etwa eingecremte Finger habt, verschmiert ihr nicht gleich das Telefon-Display.

Trotzdem ist das Bookcase (fast) frei von Technik: Es besitzt keine Schalter, Schieberegler und muss nicht aufgeladen werden. Die einzige Elektronik ist ein NFC-Chip, den ihr in der Kurzbefehle-App mit Automationen konfiguriert. „Starte den Nicht-Stören-Fokus und öffne die Books-App!“

Das ist kinderleicht zusammengeklickt und selbsterklärend, ansonsten zeigt's euch die dazugehörige App-Store-Software.

Abseits der naheliegenden Automationen (fürs Lesen) startet ihr aber auch beliebige andere Anwendungen – so wie etwa Infuse. Das Bookcase eignet sich nämlich ganz fantastisch, um das iPhone für Filme und TV-Serien vor der eigenen Nase zu positionieren – oder im Bett liegend auf dem Bauch zu balancieren. Wir machen das alle so, oder? Oder?

So bleiben jedenfalls ungewollte Bildschirmberührungen aus; so verdeckt kein Finger das Bildschirmgeschehen. Ähnlich gut steuert ihr Emulatoren, wenn einmal kein Controller zur Hand ist.

Eure Finger erreichen trotz der Schiefertafel noch die seitlichen Hardware-Tasten inklusive den Screen. Umschließt die Halterung mit beiden Händen und tippt bequem auf der Software-Tastatur.

Mit einer (weit) gespreizten Hand kann ich es komplett umgreifen; ähnlich wie einen Amazon Kindle. Bequem ist das natürlich nicht, deshalb ruhen Daumen und Handballen komfortabel an nur einer Seite.

Ich war mir vorab sicher, dass ich das Bookcase mag. Wie sehr ich die Idee jedoch in der täglichen Praxis feiere, hatte ich unterschätzt. Die Konstruktion ist trivial und gleichzeitig eine echte Bereicherung. Das An- und Abdocken klappt mühelos; man bekommt einen hervorragenden Haltekomfort und genießt gleichzeitig die „schmalsten Display-Ränder“.

Die zusätzlichen 143 Gramm merkt man aber deutlich; so wollt ihr das iPhone nicht dauerhaft benutzen. Der bequeme Griff ist in ausgewählten Situationen aber schwierig zu übertreffen – etwa auf der Couch oder im Bett.

„The EASIEST PC Game Streaming Setup“

Das Bild zeigt ein tragbares Spielegerät mit einem Ubuntu-Logo auf einem hellgrünen Bildschirm. Das schwarze Gerät ähnelt in seiner Form einem Steam Deck oder einer Nintendo Switch, mit Analog-Sticks und Tasten auf beiden Seiten. Im Hintergrund sind ein Monitor, eine Tastatur und andere Bürogeräte auf einem Holzschreibtisch zu sehen.

Here is a guide on the simplest PC game streaming apps out right now, that will also automatically adjust to your device's resolution, aspect ratio, and refresh rate. This will work great for any type of PC streaming: to your phone, tablet, or dedicated handheld.

Retro Game Corps

Apropos Videospiele: Razer Cortex läuft zwar auf Windows 10, erfordert für „PC Remote Play“ jedoch Windows 11 (Version 23H2).

Deshalb konnte ich’s leider nicht selbst ausprobieren, aber das Video von Russ Crandall zeigt die (simplere) Alternative zu Steam Link und Moonlight.

#440 – Retro-Gaming aus dem App Store (Reimagining)

Apple-autorisiertes Retro-Gaming ist im App-Store noch kein Jahr alt. Entsprechend jung ist die Software für iOS und iPadOS; viele Features von anderen Plattformen funktionieren hier nicht. Noch nicht?

Deshalb habe ich mich dieses Mal weit über den Tellerrand gelehnt und mich sogar von einem Windows PC unterhalten lassen.

Hier das Intro zur Episode:
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„Persönlicher Hotspot“: ein Alltime-Alltags-Highlight

Auf dem Bild ist der Sperrbildschirm eines Geräts zu sehen, auf dem ein schwarz-weißes Foto eines gähnenden Hundes und einer Katze angezeigt wird. Oben rechts erscheint eine Benachrichtigung, die darauf hinweist, dass der persönliche Hotspot „Susan Sto Helit“ verfügbar ist. Unten wird eine Meldung eingeblendet, dass die Internetverbindung offline zu sein scheint.

Das „Personal Hotspot“-Feature erreichte uns im Jahr 2011; der (heutige) „Instant Hotspot“ – der sich in den Einstellungen mittlerweile wieder „Persönlicher Hotspot“ nennt, schaffte es mit Version 8 ins iOS-Betriebssystem.

Du kannst die Internetverbindung von deinem iPhone mit anderen Geräten über eine Funktion namens „Instant Hotspot“ teilen. „Instant Hotspot“ verwendet den persönlichen Hotspot deines iPhone-Geräts und ist nützlich, wenn dein anderes Gerät keinen Internetzugang zu einem WLAN hat.

Support.Apple.com

„Tethering“, die kabelgebundene Modem-Nutzung seit iPhone OS 3, war zuvor eine aufpreispflichtige Tarifoption in ausgewählten Mobilfunkverträgen. Eine Suche im iPhoneBlog nach „Tethering“ (und seinem damaligen Drama) zauberte mir heute ein Lächeln aufs Gesicht.

Zurück in die Zukunft: Abseits von bekannten WiFi-Netzwerken schlägt der „Personal Hotspot“ über das „Continuity framework“ automatisch eine Verbindung mit Computern in Reichweite vor, wenn diese mit demselben Apple-Account eingeloggt sind. Familienmitglieder dürfen eine „Genehmigung anfordern“ oder die Berechtigung „automatisch“ erhalten. Natürlich lässt sich das WiFi(-Passwort) auch mit beliebig anderen Geräten „in der Nähe teilen“.

Ich benutze das Feature mehrmals in der Woche – immer mit dem „Always online-“iPhone und einem iPad ohne Simkarte. Auch wenn's zweimal Strom zieht: Ich kümmere mich lieber um die Akkus, als einen zweiten Mobilfunkvertrag – so zuverlässig klappt die WPA3-Funkverbindung.

Schicke ich das iPad in den Stand-by, bleibt es noch längere Zeit online. Wenn ich hier gleich meinen Platz in der Turnhalle beim Kindersport räume, an dem ich diese Zeilen tippe, wird mir die Dynamic Island noch den ganzen Fahrtweg nach Hause die Hotspot-Verbindung zwischen iPhone und iPad bestätigen.

Klar, irgendwann kappt die Connection; ein Hotspot verbleibt nie dauerhaft online. Das Netz ist jedoch direkt wieder da, wenn ich „Autojoin“ in den iPad-WiFi-Einstellungen für dieses Netzwerk aktiviere.

Im starken Kontrast zu macOS steckt iPadOS einen wechselnden Online-/Offline-Status mühelos weg. Das Betriebssystem wirft einen modalen Pop-up-Dialog, der einmal bestätigt werden muss; weitere Offline-Warnungen bleiben jedoch aus.

Damit ist der „Persönlicher Hotspot“ eines (m)einer Alltime-Alltags-Highlights.

„Apple Finally Explains How to Install New Firmware on Your AirPods“

Das Bild zeigt Apple AirPods in einer künstlerischen Schwarzweißaufnahme auf einer dunklen, strukturierten Oberfläche. Die weißen, drahtlosen Kopfhörer sind in einer Nahaufnahme festgehalten, wobei einer der AirPods scharf im Vordergrund liegt und der andere leicht unscharf im Hintergrund zu sehen ist. Der Kontrast zwischen den weißen AirPods und dem dunklen Hintergrund mit verschwommenen kreisförmigen Lichtreflexionen erzeugt eine minimalistische, elegante Atmosphäre.

This process was generally already known, but the specific steps for charging via a cable and the 30 minute+ wait time remove any ambiguity on how to get new firmware installed.

Juli Clover

Es war äußerst albern, dass das Apple (seit über acht Jahren) nie offiziell dokumentierte – genau, wie sie weiterhin nicht die AirPods-Klänge erklären.

Wenn sie sich den Luxus eines dedizierten „Update-Buttons“ sparen, bedarf es mindestens der Beschreibung – unabhängig davon, dass alle wussten, wie’s geht.

„Simplifying Camera Control on iPhone 16“

Das Bild zeigt das Kameramenü eines iPhones. Es sind die verschiedenen Aufnahmemodi wie Foto, Video, Portrait und Kino zu sehen. Unten rechts ist ein weißer Kreis, der vermutlich den Auslöser darstellt.

I absolutely love the new Camera Control button on iPhone 16, but the default settings aren’t for me. By default, I find it too slow to activate and too accident prone when taking photos. Fortunately, Apple gives you fairly granular control over Camera Control — even if the toggles are scattered around in the Settings app.

Zac Hall

Mit einem „Einfachklick“ startet bei mir die Kamera (➝ Einstellungen ➝ Kamera ➝ Kamerasteuerung); „Fokus und Belichtung beibehalten“ ist deaktiviert, genau wie „Leicht drücken“ in den Bedienungshilfen.

Der dritte (signifikante!) Einstellung für die Kamerasteuerung findet sich unter ➝ Anzeige & Helligkeit. Hier ist unbedingt „Bildschirmaktivierung anfordern“ auszuschalten.

„Weather On The Way“ wacht über den nächsten Roadtrip

Wir sind keine enthusiastischen Autofahrer, planen jedoch für diesen Sommer erstmals mit dem Auto (und Schiff) von Helsinki nach Bremen zu fahren. Ein Roadtrip.

Ich darf mich (software-)technisch auf die 4-Länder-Tour vorbereiten und probiere seit November dafür „Weather On The Way“ aus – mit CarPlay und Live-Aktivitäten.

Das Bild zeigt ein Smartphone mit einem Wetter-Widget. Das Widget zeigt an, dass es teilweise bewölkt ist und die Temperatur 3° beträgt. Außerdem wird eine Warnung vor mäßigem Schnee oder Eis angezeigt.

Die App kombiniert mehrere Datenquellen, um Straßenverhältnisse und Wetterbedingungen entlang der Strecke zu ermitteln. Eine Timeline zeigt unter anderem die Regenwahrscheinlichkeit, Temperatur, Windstärke sowie die Sichtverhältnisse an, was sicherlich auch für Urlauber mit Wohnmobil oder Lkw- und Motorradfahrer:innen interessant ist.

Aber nicht nur das: Dreht am Zeitrad und findet die beste Startzeit, um Glatteis und Regen auszulassen. Jede Route lässt sich natürlich auch ohne motorisierte Fahrzeuge planen – für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Das Bild zeigt zwei Smartphone-Bildschirme mit der gleichen Wetter-App. Auf dem linken Bildschirm ist eine Karte von Finnland zu sehen, auf der die aktuellen Wetterbedingungen angezeigt werden. Auf dem rechten Bildschirm ist eine detaillierte Wettervorhersage für den aktuellen Standort zu sehen.

Wetterdaten gibt’s bekanntlich nicht umsonst; kostenlos reinschauen kann man trotzdem. Man sollte es sogar: Das Interface ist absolut clever und verständlich.