Tipp: Face ID schnell deaktivieren

Der Screenshot zeigt einen Tweet von Matthias Petrat (@matthias_petrat). Er teilt einen Tipp für iPhone- und iPad-Nutzer: Um die biometrische Entsperrung schnell zu deaktivieren, drückt man einfach fünfmal schnell hintereinander den Power-Button. Dies deaktiviert die biometrische Entsperrung und erfordert die Eingabe des Sperrcodes zum Entsperren des Geräts.

Quelle: Matthias Petrat

Ob Notfall oder Sicherheitskontrolle: Die biometrische Authentifizierung deaktiviert ihr über verschiedene Wege ziemlich flott.

Halte gleichzeitig die Seitentaste und eine der Lautstärketasten gedrückt, bis die Schieberegler eingeblendet werden und der Countdown für „Notruf SOS“ endet. Lasst die Tasten dann los.

Du kannst das iPhone auch so einrichten, dass es einen Notruf absetzt, wenn du fünfmal nacheinander die Seitentaste schnell drückst. Wähle „Einstellungen“ > „Notruf SOS“ und aktiviere die Option „Durch 5-mal Drücken anrufen“.

Apple Support

Ist die „Durch 5-mal Drücken anrufen“-Option nicht aktiviert, sperrt es lediglich den Login via Face ID respektive Touch ID – wie hier erwünscht. So mache ich es!

Der große Vorteil beider Methoden: Ihr müsst dafür keinen Blick aufs Gerät werfen, sondern merkt an der Vibration, ob es geklappt hat (➝ Einstellungen ➝ Sounds & Haptics ➝ Haptics muss dafür aktiviert sein).

Alternativ kann man für zwei Sekunden im Kontrollzentrum den Power-Button berühren. Bekommt man seine Finger nicht mehr ans Gerät, sagt man „Hey Siri, restart phone“!

Auch der „Force restart“ ist blind auszuführen.

  • Drücke die Lautstärketaste „Lauter“ und lass sie schnell wieder los.
  • Drücke die Lautstärketaste „Leiser“ und lass sie schnell wieder los.
  • Drücke die Seitentaste und halte sie gedrückt.
  • Lass die Seitentaste los, wenn das Apple-Logo erscheint.

Er schaltet das iPhone komplett aus. Das ist noch eine Spur sicherer, für alltägliche Situationen aber nicht notwendig.

The state before entering your passcode for the first time is also called Before First Unlock (BFU). Due to the encrypted user data, your iPhone behaves slightly differently to later unlocks. You'll see that Face ID and Touch ID won't work and that the passcode is required. But there's more subtle things you might notice: Since Wi-Fi passwords are encrypted, your iPhone won't connect to Wi-Fi networks. If your SIM is not PIN-protected, your iPhone will still connect to cellular networks. That means, technically, you can still receive phone calls. Yet, if you receive a call, even if that number is in your contacts, the contact name won't be shown, as the contacts haven't been decrypted yet. Similarly, when you receive notifications about new messages, you'll see that you got messages, but you won't see any message previews.

Reverse Engineering iOS 18 Inactivity Reboot

Nicht nur bei Hausdurchsuchungen, Demonstrationen oder (Flughafen-)Sicherheitskontrollen: Einen dieser „Shortcut“ muss man verinnerlicht haben; man darf über ihn nicht nachdenken müssen.

Ollama + Enchanted = lokale LLM-Sprachmodelle auch unterwegs

Das Bild zeigt einen Chatverlauf auf einem iPhone, in dem ein Benutzer den Assistenten bittet, "Hello, World!" in Go zu schreiben. Der Assistent antwortet mit dem Code und einer Erklärung der einzelnen Bestandteile. Im Hintergrund läuft ein Terminal, in dem die ngrok-Anwendung ausgeführt wird, um eine lokale URL für den Zugriff von außen bereitzustellen.

Quelle: Augustinas Malinauskas

Ollama installiert auf eurem Mac ein lokales (Offline-/Open-Source-)LLM – von Mistral, über Llama bis DeepSeek.

Über ngrok wird die lokale Adresse („localhost:11434“) außerhalb des eigenen Netzwerks erreichbar. Hinterlegt ihr die euch temporär zugeteilte „Forwarding URL“ in der App-Store-App Enchanted (GitHub), benutzt ihr das iPhone um eure Fragen an die lokalen Sprachmodelle auszuführen und anzuzeigen, ohne dabei aber vor dem Mac zu sitzen.

Apple-Music-Plattencover als Sperrbildschirm-Wallpaper (via Shortcuts)

Das Bild zeigt ein Handy mit einem Anruf von "ZAZ" um 15:13 Uhr am Donnerstag, den 23. Januar. Der Anrufername ist "Imagine ZAZ" und die Nummer ist -101.

The shortcut takes the album art of the song currently playing, creates a gradient background based on its colors, and overlays the original album art on top. The result is a clean and aesthetic wallpaper that feels unique to every song.

I know the same effect can be achieved by tapping the album art on the lock screen to temporarily change the wallpaper. However, my shortcut lets you create and save these designs as permanent wallpapers, so you can use them anywhere, anytime.

by Macarini7

Die Songs müssen aus Apple Music heruntergeladen sein; die Bildschirmgröße ist für ein iPhone 15 Pro Max vorbereitet (und kann entsprechend für euer Telefon angepasst werden).

Eine ähnlich-gelagerte Kurzbefehl-Empfehlung nennt sich „HighResArtwork“.

#439 – mein (Ulysses-)Schreibprozess

Sich auf die eigene Arbeit schauen zu lassen, fühlt sich immer ein wenig invasiv an. Wenn es jedoch jemandem hilft, zeige ich gerne meinen Prozess, um Text zu erzeugen.

Hier das Intro zur Episode:
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Fulaim X2 – zwei kabellose Mini-Ansteckmikrofon

Wie viel günstiger geht’s? Das X2 (Affiliate-Link) von Fulaim tritt zum Mini-Mikrofon-Test an. Die zwei Sendern schicken ihren Ton an einen Lightning- und/oder USB-C-Empfänger. Es ist ein interessanter Hardware-Mix für Apples iPhone-Übergangszeit zu USB-C.

Die (erweiterte) Familie besitzt sicherlich noch Lightning-Telefone, die eine perfekte Zweitkamera oder eine Zoom-Meeting-Maschine abgeben, beziehungsweise in ein Live-Multicam-Setup passen, so wie ich es zuletzt aufgebaut hatte.

Das Bild zeigt ein Paar kleine drahtlose Ohrhörer mit Ladecase und einen Smartphone mit einer Audio-Aufnahme-App. Die Ohrhörer sind mit dem Smartphone verbunden, vermutlich für eine Audioaufnahme. Die App zeigt eine Aufnahmeliste mit zwei Einträgen: "New Recording" und "New Recording (2)".

Für den Straßenpreis von circa 50 EUR macht man kleine Abstriche bei der Qualität der Buttons sowie in der Größe seiner Ladebox. Wenn die oberste Priorität jedoch der Preis ist, und man sich trotzdem eine schnörkellose und verständliche Audioaufzeichnung wünscht, geht’s kaum preiswerter.

Ein einzelnes X2 wiegt lediglich 7 Gramm und klammert sich magnetisch oder per Klemme an eure Kleidung.

Grundsätzlich funktioniert die komplette Aufzeichnung vollautomatisch. Der Empfänger bietet jedoch drei Gain-Level; am Sender lässt sich wahlweise eine Geräuschunterdrückung zuschalten – zu überprüfen durch kleine LED-Lämpchen.

Das sind zwei hilfreiche Einstellungen abseits von Software. Allerdings muss man aufpassen, diese Knöpfe nicht aus Versehen zu drücken.

Die kleinen Empfänger funktionieren per Plug-and-play am iPhone, iPad und (in der USB-C-Version) am Mac. Die zwei Mikrofone können auch gleichzeitig an nur einem Empfänger senden.

Sie melden sich dort als „USBAudio1.0“ und funktionieren in jeder Audio- und Video-Software, die ich ausprobiert habe. Sender und Receiver spürten sich ausnahmslos von selbst auf; ich musste hier nie nacharbeiten.

Die Empfänger kommen mit kleinen Abstandshalterungen zum Lightning-/USB-C-Port, damit man seine iPhone-Hülle nicht abziehen muss.

Beide Empfänger besitzen obendrein einen zusätzlichen USB-C-Anschluss. Darüber lässt sich das iPhone gleichzeitig zur Audioaufnahme mit Strom versorgen. Alternativ benutzt man den beigelegten USB-C-auf-Klinke-Adapter, um das Audiosignal abzuhören.

Wir wissen, wie famous die Mikrofone im iPhone 16 klingen. Das setzt jedoch eine überschaubare Nähe zum Telefon voraus. Wollt ihr euch in Konferenzgesprächen ausschweifend bewegen, gewinnt immer eine (gleichbleibende) Distanz zwischen Mikrofon und Mund – je näher, desto besser. Genau deshalb benutzt man „Clip-on“-Mikrofone.

Aus dem X2 purzeln 48KHz-/16bit-Dateien, die in meinen Ohren ein wenig basslastig, aber trotzdem sehr verständlich klingen – selbst wenn ich Hintergrundgeräusche aufdrehe und das Noise Cancellation herausfordere.

(Vimeo)

Retro-stylisch: das „Clock Dock“

(Sicherlich) inspiriert von Scott Yu-Jan und seinem Standby-Dock: Das Clock Dock ist eine hochwertige 3D-Druck-Halterung – für (Nacht-)Tische zum Anzeigen von Widgets und Live-Aktivitäten oder ein „Now Playing“-Display für euren Workspace.

Das Bild zeigt einen orangefarbenen digitalen Wecker auf einem Schreibtisch. Der Wecker hat ein kreisförmiges Display mit einer Uhrzeit und einem Kalender. Auf dem Schreibtisch befinden sich auch ein Mikrofon, ein Computerbildschirm und eine Tastatur.

Die MagSafe-Aussparung ist ausschließlich für Apples neue MagSafe-Pucks konstruiert. Ein integrierter Stahlblock hält das weitgehend hohle Gehäuse rutschfest. In einer überarbeiteten Hardware-Version wandert dieses Gewicht in den abgesetzten Fußraum, der den besseren Blickwinkel gewährleistet. Diese und andere Änderungen arbeitet das kleine Team aus Bristol (UK) nach Kund:innen-Feedback regelmäßig ein.

Nur um absolut sicherzugehen, habe ich nachgefragt, ob’s wirklich ein eigener 3D-Druck ist. Die Druckqualität ist nämlich erstaunlich. Meine (ungeschulten!) Augen vermissen die üblichen Merkmale, an denen man Selbstdrucke oft direkt erkennt – von einer rauen Beschichtung bis zu ruppigen Kanten.

Ein integrierter Kabelschacht führt die MagSafe-Schnur nach hinten. Nicht nur die Installation des Pucks ist bedacht, sondern auch das einfache Entnehmen wurde berücksichtigt. Hier ist generell nichts verklebt oder verschraubt und trotzdem absolut stabil.

Für das tägliche Entnehmen eures Telefons ist ein prominenter Schiebeschalter auf der Gehäuseoberseite verantwortlich. Ein mutigeres Design, das jedoch zum auffälligen Dock passt. Das Clock Dock ist das absolute Gegenteil von unauffällig oder minimalistisch.

Auch wenn ich zwei Augen aufs Porto und den Zoll werfe, der hier beim Versand über Etsy aus UK anfällt: Kleine Teams in ihren kreativen Ideen zu unterstützen, bleibt einfach sympathisch. Ihre ersten Produkte fokussierten sich alle auf (Rahmen-)Halterungen, mit denen man Nintendos Joy-Cons am iPhone fixiert. Der Dual Grip löste für mich ein echtes Problem; das Clock Dock erhöht die Produktkomplexität signifikant, funktioniert jedoch genauso tadellos.

Apple Support: „About availability of TikTok and ByteDance Ltd. apps in the United States“

Einen Link auf diesen sehr einmaligen Support-Artikel kann ich mir nicht verkneifen, obwohl mir die US-politischen Spielchen darum nicht egaler sein könnten.

Das Bild zeigt ein iPad-Tablet, auf dem die Apple-Support-Website geöffnet ist. Die Website informiert über die Verfügbarkeit von TikTok und anderen Apps von ByteDance Ltd. in den USA. Es wird erklärt, dass diese Apps ab dem 19. Januar 2025 in den USA nicht mehr im App Store zum Download oder Update verfügbar sein werden.

Der beste Take zur Situation geht an Ryan Broderick.

As I wrote on Monday, almost every major Chinese social app is built around “social shopping”. This is why they all emphasize trends over viral one-offs. They want you to buy a product and make content with it to inspire everyone else to make content with it. This is also why they hyper-target your interests so aggressively. But because Americans have no experience with these kind of apps, the impact of TikTok’s algorithm has been different here. Sure, there’s plenty of shopping — Stanley Cups are probably the best, most recent example of the TikTok e-commerce effect. But, as WIRED recently point out, those systems have, perhaps inadvertently, been mainly used in the US to create genuinely supportive filter bubbles for young people, for different subcultures, strange fandoms, and all kinds of other communities. Something western companies like Meta have not ever been able to crack, possibly because, ironically enough, they aren’t nearly as focused on directly selling you shit, and much more interested in selling you to advertisers. And this irony is even more pronounced now that TikTokers are migrating to RedNote, which is, yes, like Pinterest or Instagram, but could more accurately be compared to QVC. And so, just to summarize, because of how stupid it all is: American lawmakers banned a cravenly capitalistic app for being too communist and ended up sending users to an even more capitalistic app. You simply have to stan.

But the pure stupidity of all of this exposes the actual point. American tech businesses know they’re out of step with China. They know they’re losing ground around the world to apps like TikTok and Temu and Shein and CapCut and AliExpress. And American lawmakers naively believe that the American market, the American audience, is valuable enough to be used as a bargaining chip. And they will busy themselves with games of regulatory whack-a-mole while China continues to conquer the rest of the internet.

1…2…3…„Pinning“

Das Bild zeigt den Bildschirm eines Computers mit einem Kalender. Die Kalenderansicht zeigt anstehende Geburtstage. Der erste Geburtstag ist der von Alexander Olma am 15. Januar 2026, gefolgt von Lena Blume am 17. Januar 2026. Die anderen Geburtstage sind ebenfalls aufgeführt, mit den entsprechenden Daten und dem verbleibenden Zeitraum bis zum Ereignis.

Pinning fädelt euch Termine auf eine (Countdown-)Timeline – von Geburtstagen bis zu Bundesligaspieltagen. Es importiert Kalender(-einträge) und Apple-Erinnerungen mit Termin – über einen einzigen Klick. Bevorzugt ihr keinen Sync, dupliziert ihr Aufgaben sowie Verabredungen und schaltet den gegenseitigen Abgleich danach aus.

Geburtstage werden auf dem Zeitstrahl (logischerweise) als wiederkehrende Ereignisse angelegt; für den nächsten Urlaub oder den SV-Werder-Spielplan zählt der Countdown dagegen nur einmal herunter. Ihr schaut aber nicht nur in die Zukunft, sondern könnt (für persönliche Highlights) immer auch zurückblättern („Rewind“).

Mit Listen („Notebooks“) und TAGs strukturiert man seine eigene Termin- und Erinnerungsplanung; Widgets und eine hervorragende Apple-Watch-App visualisieren alle eingetragenen Veranstaltungen.

Pinning bedient sich einem etablierten Design, stammt vom Entwickler, der seit vielen Jahren das famose Anybox pflegt und ist ein frischer Blick auf eure heranrollenden Dates.