Artikel-Archiv: „September 2013“

Version 1.0 nach sieben Jahren: Calibre

via GigaOm Interne E-Mails an einem öffentlichen Pranger sehen nie glücklich aus. Apples Strafmaß im eBook-Verfahren, scheinbar ohne „drakonisches Ausmaß„, steht in Kürze zur Verkündung. Die E-Book-Welt dreht sich trotzdem schon heute weiter. Calibre, die freie Software-Suite zur Verwaltung und Verwandlung von elektronischen Büchern am Desktop springt nach geschlagenen sieben Jahren (!) auf Version 1.0 –weiterlesen

Kindle-App mit Leseproben

Clever: Amazon ermöglicht seiner iOS-Kindle-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) den Download von Leseproben und umdribbelt damit regelkonform Apples Vorgaben für In-App-Käufe. Der Workaround spart dem weltgrößten E-Book-Händler die 30-Prozent-Provision für jedes Buch, das über ein iPad oder iPhone gekauft wird. In der Praxis funktioniert das so: Über eine Suchfunktion durchstöbert ihr die komplette Amazon-Bibliothek und ziehtweiterlesen

Leichte Sommerliteratur: Bücher und PDFs unter iOS im Sync

Alles synct. Wirklich alles? Bücher und Magazine, die nicht von Amazon (Kindle) oder Apple (iBookstore) stammen, nerven. Regelmäßig. Als Rezensionsmuster bekomme ich von Verlagshäusern mittlerweile kompakte PDFs, anstatt wuchtiger Papierberge. Crowdgefundete Bücher gibt es komfortabel als ePUB und Humble eBook Bundles sind von Natur aus multiformat und DRM-frei. Das wirft Fragen nach Software auf, dieweiterlesen

ReadQuick – übertaktet den Leserhythmus

John Gruber erinnert an ReadQuick (3.59 €; App-Store-Link), eine iPad-Leseanwendung, die im vergangenen August erschien aber (insbesondere hierzulande) keine Aufmerksamkeit bekam – trotz (oder aufgrund) eines unkonventionellen Konzepts. Die Software stückelt Webartikel, die zum späteren Lesen vorgemerkt sind, in seine einzelnen Worte auf und lässt diese anschließend individuell über den Bildschirm rauschen. Die ersten Gedanken nachweiterlesen

iPad mini – ein erster Eindruck

Das 16 GB-Modell war im Münchner Apple Store am heutigen Vormittag zuerst ausverkauft. Bis 15 Uhr war noch problemlos die höhere Speicherausstattung zu bekommen – in beiden Farben. Anstehen war also unnötig. Das Feedback aus den restlichen Stores in Deutschland klang, zumindest nach meinen Rückmeldungen, ähnlich. Damit steht der Retail-Verkaufsstart im starken Kontrast zu den Online-Bestellungen,weiterlesen

Amazons ‚Much More for Much Less‘-Tablet

Amazons starkes Statement versteckt sich nicht in einer Unterkategorie des Shopping-Portals sondern schmückt prominent die Startseite. Rene Ritchie ergänzt die Tabelle. Insbesondere der Blick auf das internationale ‚Entertainment Ökosystem‘, erst kürzlich detailliert von Graham Spencer betrachtet, unterstreicht Amazons US-Fokus. Mit Musik, Film und App spielt Jeff Bezos weltweit keine Rolle – nur eBooks dominieren. Auchweiterlesen

Amazon flirtet weiter mit Film, Funk und Fernsehen.

Jeff Bezos präsentierte fehlerfrei. 72 Minuten abgeklärt und einsam auf einer großen Bühne, während die gesamte Technik-Welt zuschaute. Respekt! Nokia und Motorola sollten mal die Aufzeichnung des Kindle-Events studieren und dann hinterfragen wieso ihre Präsentationen so stolperten. Das Update für den mittlerweile einzigen wichtigen E-Ink-Reader war erwartet und bedarf bei einem Verkaufspreis von 120 US-Dollarweiterlesen

Kindle 3.0 zeichnet scharfe Buchstaben

Vorbildlich: Amazons Kindle-App springt auf Version 3.0 (kostenlos; universal App Store-Link) und leistet sich a) eine neue Benutzeroberfläche sowie b) die Retina-Auflösung für das neue iPad. Einige der US-Reviews zu Apples neuem Gerät zogen die Amazon-Anwendung als Negativbeispiel für unscharfes Text-Rendering heran. Scheinbar malte der Onlinehändler seinen Schriftzeichen zuvor selbst.