Als Safari-Erweiterung lässt euch StopTheMadness individuelle URLs auch individuell einschränken. Diese Testseite demonstriert, warum man gewissen Webseiten eine gewisse „Madness“ austreiben möchte.
Neben Einschränkungen wählt man aber auch Einstellungen: Auf YouTube.com spielen Videos etwa immer in der höchsten Videoqualität und in doppelter Abspielgeschwindigkeit. Das sind mindestens vier Klicks, die ich mir jedes Mal spare, weil mir die Videoplattform dafür keine dauerhaft verbleibende Einstellung anbietet.
Neue Settings synchronisieren sich automatisch über iCloud – etwa meine Redirects, die mich von x.com auf xcancel.com schubsen – oder reddit.com auf old.reddit.com umbiegt.
Als Alternative zu XP4N sei 65×24 von Héliographe als Panorama-Kamera-App eine ausdrückliche Empfehlung ausgesprochen – für spezielle Motive und neue Perspektiven.
65×24 ("65 by 24") is a panoramic camera app for iPhone, which lets photographers compose and shoot in the iconic 65:24 (2.71) aspect ratio first pioneered by the Hasselblad X-Pan.
Selbst alltägliche Gegenstände und bekannte Orte bekommen durch das extrabreite Seitenverhältnis neue Blickwinkel, die sich seit einigen Tagen auch komplett kompressionslos festhalten lassen.
Die App schafft es bei mir nicht auf den Button, den Apple „Kamerasteuerung“ nennt; ich probiere jedoch regelmäßig aus, ob das Format für die jeweilige Fotosituation geeignet ist.
Die verschachtelte Bedienung am seitlichen Bildschirmrand war mir zuerst fremd; inzwischen respektive ich die Trennung zum Viewfinder. Richtig gut gefällt es mir dabei, die vielen Parameter mit einer simplen Bildschirmberührung einzustellen.
For each parameter, you can advance to the next value by tapping it. When the last value is reached, tapping it will go back to the first value. […]
Holding your finger on the parameter without moving your finger will reset the value to its default. If haptics are enabled, you will feel a haptic detent when the value is reset.
Ich verlinke die übersichtliche Dokumentation, weil a) ihr die App kostenlos ausprobiert und b) dort EXIF Inspector, eine Gratis-Software zur Metadaten-Einsicht aus gleichem Haus verlinkt/beschrieben ist.
Die Themen MagSafe und Preis dominieren die Testberichte zum iPhone 16e. Apple erklärt bekanntlich nicht seine Preise. Und für die fehlenden Magneten haben sie auch keine (gute) Begründung.
But according to Apple representatives, most people in the 16e’s target audience exclusively charge their phones by plugging them into a charging cable. They tend not to use inductive charging at all, and when they do, they might not care that the 16e is stuck with a pokey 7.5W Qi charging speed, when recent more expensive iPhones charge via MagSafe at 15W or even 25W. For me, it’s not the high charging speed I miss most; it’s the snapping into place. I think Apple knows the 16e’s intended audience better than I do. Daring Fireball readers aren’t in the 16e demographic; it’s the friends and family members of DF readers who are.
„Apple knows the 16e’s intended audience.“ Ich würde sagen …manchmal.
Ob die Feature-Zusammenstellung und die dafür gewählte Preismarke korrekt bestimmt sind, lässt sich nur rückblickend beantworten – in ungefähr zwei Jahren, wenn diese Telefone im Line-up verbleiben oder sich daraus verabschieden, so wie beim iPhone 5c oder den Minis.
Vorzeitige Hinweise kann lediglich der Straßenpreis geben, wenn er zeitnah und signifikant sinken sollte. Bei Apple ändern sich die Preisstufen bekanntlich nie. Sie liegen dieses Mal bei 699 EUR (128 GB), 829 EUR (256 GB) sowie 1.079 EUR (512 GB).
Das iPhone 16e geht zwar zeitlich mit dem Ende des iPhone SE einher; es nimmt jedoch nicht seinen Platz ein. Es unterscheidet sich signifikant in seinen Komponenten (Super Retina XDR Display, Apple Intelligence, Face ID, etc.) und dadurch auch im Preis. Apple hatte nie ein „preiswertes“ iPhone in seiner Aufstellung; das letzte SE kostete zum Start exakt 519 EUR (64 GB), 569 EUR (128 GB) sowie 689 EUR (256 GB).
Niemand übt diese Kritik mehr am 16e und trotzdem scheint es zu überraschen, dass es nicht den identischen Preis annimmt?! Die Inflation, 1100 Tage später, einmal komplett ignoriert.
Ob es zu diesem Preis attraktiv erscheint und Kund:innen findet, ist dabei eine komplett andere Frage. Es ist für mich eine hochinteressante (Preispsychologie-)Frage, weil das Telefon im Modell-Mix für Apple natürlich funktionieren muss – funktionieren, entsprechend seiner Aufgabe. Diese Aufgabe kann daraus bestehen, sich selbst gut zu verkaufen, aber auch höherpreisige iPhones interessanter aussehen zu lassen.
Die Nichtexistenz eines iPhones, das allgemein als günstig empfunden wird, sagt mir, dass Apple sich weiterhin sicher ist, dass Kund:innen ein iPhone wollen, und nicht in Erwägung ziehen zu wechseln. Getreu den alten (mutigen!) Werbespots: „If you don't have an iPhone, well you don't have an iPhone.“
Sussurro ist quasi MacWhisper für iOS – eine Offline-„Sprache-zu-Text“-Umwandlung für einmalig 6 EUR.
Der Software-Zugriff auf OpenAI’s Whisper-Modelle schließt hier eine Mac-Applikation ein. Da die App-Auswahl für Transkriptions-Tools auf den mobilen Geräten jedoch eingeschränkter ist, steht sie für mich im Vordergrund.
Die (vier) unterschiedlichen Modelle variieren in Output-Qualität und Geschwindigkeit sowie eurer iPhone-Performance – logisch. In der Praxis lässt man auf seinem Telefon ohnehin nur kurze Clips verschriftlichen.
Sussurro (italienisch für „Flüstern“) ist dafür adäquat simple. Ich wünschte jedoch, es würde sich ins iOS-Teilen-Menü hängen und (irgend-)eine Form von „Cleanup“ den erzeugten Textwüsten entgegensetzen – so etwas wie Absätze oder Segmente.
DREDGE segelt nach aktueller App-Store-Sitte gegen den Wind und verkauft sich zum Festpreis – für aktuell 15 EUR. Allerdings bietet es ein „Try before Buy“-Probiermenü und zieht neben iOS- und iPadOS-Version gleich auch den macOS-Download an Bord.
PictoChat, meine Generation erinnert sich noch. Jetzt darf der iMessage-Jahrgang das Nintendo-Chatprogramm nacherleben (und sogar die ehemalige Sendereichweite von 10 m überschreiten).
Remember pulling out your Nintendo DS on the bus and messaging your friends over PictoChat? To bring that feeling back, I made "PicoChat" for iMessage! It's free and open-source (of course), so give it a try and let me know what you think!
AI ist oft nur „feature“, kein „product“. Voicenotes(.com) ist der Vorgeschmack auf Funktionalität, die ich zukünftig in vielen anderen Apps erwarte, nein voraussetze.
Voicenotes (Referral-Link) wandelt meine Sprache in Text, durchstöbert diese Transkription und bietet mir die Weiterverarbeitung an – von Zusammenfassungen über Checklisten bis zu Übersetzungen.
Das Festhalten von Sprachnotizen über den Action-Button-Shortcut war bereits in den Episoden #408, #416 und #428 (m)ein Thema. Trotzdem möchte ich erneut unterstreichen, wie hilfreich es ist, inkohärent für drei Minuten ins Mikrofon zu nuscheln und im Anschluss auf eine sauber strukturierte Shopping-Stichpunktliste für den Supermarkt zu blicken.
Verknüpft man Todoist, werden daraus sogar einzelne To-Do-Einträge – ohne weiteres Zutun.
Über seine eigene Notiz-Datenbank hinweg Fragen stellen zu können (bewusst ohne Weltwissen), findet nicht nur Einträge, sondern formuliert direkte Antworten. Trotzdem hat man immer noch die ursprüngliche Quelle – die Original-Aufzeichnung, um reinzuhören.
Seit letztem Juni arbeitet ich so – mit lokalen Apps, aber Notizen im Netz. Mir ist es zu Beginn schwer gefallen, ein Gespräch mit sich selbst zu führen. Mittlerweile verdreht meine Familie nicht mehr die Augen, wenn ich im Auto plötzlich anfange, in meine Uhr zu sabbeln (Wahrscheinlich verstecken sie ihre anhaltende Irritation nur zu gut.)
Gedanken durchzusprechen, bevor man sie über die Tastatur ordnet, ist keine originelle Idee. Ein allzeit aufnahmefähiger „field recorder“ am Handgelenk, der nicht nur mitschreibt, sondern tatsächlich mitdenkt, minimiert den Aufwand derart drastisch, dass das etwas Neues ist.
Wenn man seit 18 Jahren über das iPhone schreibt, dann kommt man nicht drumherum, auch (hin und wieder) über Hintergrundbilder zu berichten. Woher ich meine Fotos im Jahr 2025 beziehe, und wie ich sie (automatisch) wechseln lasse, sei heute einmal festgehalten.
Hier das Intro zur Episode:
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