#505 – die Kagi-Suite

Seit 2023 bezahle ich mit Geld für eine Suchmaschine; mittlerweile besteht Kagi aus einem ganzen Bündel an hilfreicher Software.

Dieses Abo nicht zu verlängern, scheint mir im Moment schwer vorstellbar.

Hier das Intro zur Episode:
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„Indigo“

Eine schwarz-weiße Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms, der eine Webseite mit drei App-Mockups, Tabs für Social-Media-Plattformen und eine untere Navigationsleiste mit Symbolen für Nachrichten, Suche und Benachrichtigungen zeigt.

A few months later, we launched Croissant, an app that allows you to post simultaneously to Bluesky, Mastodon, and Threads. It was an instant hit, resonating with users who felt spread thin trying to post everywhere, especially with independent creators like ourselves.

But there was one piece of feedback we heard again and again, something we’d already been thinking ourselves; posting is great, but wouldn’t it be amazing if you could also combine your timelines into one app?

Ben McCarthy

Mastodon braucht mehr ansehnliche Apps und Bluesky benötigt überhaupt mal vernünftige Dritt-Software.

Vor allem ist Indigo von Soapbox Software aber ein weiteres (gutes) Argument, anderen unsympathischen Netzwerken den Rücken zu kehren.

Ablehnen oder ausblenden? Hauptsache kein Cookie-Klick-Marathon.

Die Wirksamkeit von Cookie-Blockern zu vergleichen, ist keine gute Nutzung eurer Zeit. Trotzdem benötigt es (irgend-)einen Automatismus, um sich der kontinuierlichen „Consent-Pop-ups“ zu entledigen – gerade deshalb, weil’s nur ’ne Sekunde dauert, bis ihr solche Banner weggeklickt habt.

Zwei Smartphone-Bildschirme zeigen die Benutzeroberfläche der Consent-O-Matic-Anwendung. Der linke Bildschirm zeigt Erweiterungseinstellungen, während der rechte Bildschirm ein chronologisches Protokoll der auf verschiedenen Websites durchgeführten Cookie-Zustimmungsaktionen unter „Consent Trail“ anzeigt.

Consent-O-Matic und Superagent verstecken nicht nur diese Pop-ups, sondern beantworten die Anfragen. Durch dieses automatische „Akzeptieren“ oder „Ablehnen“ bleibt die Funktionalität der Webseite gewöhnlich erhalten, während Hush und andere Inhaltsblocker diese Einblendungen nur visuell entfernen. Das hinterlässt gelegentlich Webseiten, die nicht mehr oder nur eingeschränkt funktionieren.

Trackless Links stellt euch etwa (experimentell) beide Herangehensweisen zur Auswahl.

Smartphone screen showing "My Browser Tweaks" settings, featuring a section for cookie banner handling with options for "Off," "Hide only," and "Auto-reject," and a toggle for "Always show play/pause controls."

Smartphone-Bildschirm mit den Einstellungen für „My Browser Tweaks“, mit einem Abschnitt zur Cookie-Banner-Handhabung inklusive der Optionen „Aus“, „Nur ausblenden“ und „Automatisch ablehnen“ sowie einem Schalter für „Immer Play/Pause-Steuerelemente anzeigen“.

Superagent verpackte seine plattformübergreifende Browsererweiterung kürzlich neu. Ich schaue dort gerne auf den optionalen „Consent Trail“, der die von Webseiten gestellten Anfragen dokumentiert. Bei mir tauchen in diesem Log zwischen drei und sieben Einträge pro Tag auf. Darüber kann ich nachvollziehen, wo ich eingewilligt habe und wo nicht – aber auch wer überhaupt fragt.

Welche Erweiterung gegen Cookies am besten funktioniert, beziehungsweise welche Kombination aus Filtern am wenigsten stört, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, sondern hängt zuallererst von euren besuchten Webseiten ab. Das hier ist lediglich die Anregung, sein Setup zu überdenken, wenn es (zu häufig) nicht funktioniert.

iPadOS: Shortcut-Ordner in der „Heute“-Ansicht als Action-Button-Ersatz

Mir fehlt der iPhone-Action-Button auf dem iPad (sehr), weshalb ich mir den dort platzierten Shortcut-Ordner in die „Heute“-Ansicht gelegt habe.

Ein Tablet mit angeschlossener Tastatur auf einem Schreibtisch zeigt den iPadOS-Startbildschirm mit verschiedenen bunten Widgets und App-Symbolen, vor einem verschwommenen Hintergrund mit einer Pflanze und einem Glas.

Im Gegensatz zur Platzierung auf dem Homescreen blickt man dort nicht konstant drauf, bleibt aber schnell genug, um eine Übersetzung anzustoßen, Text in die Zwischenablage zu schieben oder in die App-Store-Updates respektive App-Einstellungen zu springen. „This is it. That’s the trick.“

Der Pioneer Panda Pack 2.0

Ein schwarzer Rucksack steht auf dem Boden in einem büroähnlichen Raum zwischen einem Stuhl und einem Sofa, wobei eine Sonnenbrille am vorderen Reißverschluss befestigt ist.

Pioneers Panda Pack feiert Reißverschlüsse: Es sind robuste, grobzähnige und butterweich zu ziehende YKK-Vizlon-Zipper. Chunky, aus gespritztem Kunststoff, die sich unglaublich gut fassen. Insgesamt sind acht Stück innen und außen eingenäht.

Diese Reißverschlüsse geben dem Rucksack einen technischen Look, den das Material dankbar unterstreicht. Mandarin 840 nennt der Hersteller sein eigenes Ballistic Nylon, das reiß- und abriebfest ist, dabei aber nicht militärisch aussieht.

Eine Hand mit einer Smartwatch hält den oberen Tragegriff eines dunklen Rucksacks.

Es ist ein verdrehtes Garn, das sich substanziell anfühlt, Wasser abweist und nicht zu schwer aufträgt.

Der Rucksack wiegt so viel wie ein MacBook Air und bietet genug Platz für größere Laptops: Bis zu 17-Zoll-Computer verschwinden in einem vollständig abgetrennten Kompartment. Und sogar dort ist noch einmal eine Trennwand eingezogen – damit iPad und MacBook etwa nicht aneinander reiben.

Der Panda Pack kommt in drei Farben, die in ihrer Unauffälligkeit an die verschiedenen Tönungen ehemaliger iPhone-Pro-Modelle erinnern – bevor sich Apple mit Cosmic Orange weit aus dem Fenster lehnte.

Ein solches Telefon lässt sich sowohl in den vorderen Außentaschen als auch in den zwei inneren Mesh-Pockets transportieren – abhängig davon, ob ihr euren Mitmenschen vertraut, weil die Fächer außen definitiv leicht zugänglich sind.

Auch die inneren Abteile lassen sich zippen – mit kleineren, aber genauso hochwertigen Reißverschlüssen. Ganz ernsthaft: Diese Reißverschlüsse will ich an allen meinen Taschen!

Nahaufnahme eines dunkelgrünen Rucksacks aus strukturiertem Stoff, mit Fokus auf den robusten Reißverschluss und einen verstärkten Tragegriff.

Pioneer verkauft seine Rucksäcke nicht direkt in Deutschland; sie lassen sich aber über einige europäische Länder easy beziehen und natürlich aus den USA importieren. Dann aber Achtung: Zoll!

Das alleine schränkt ihre Verbreitung hierzulande ein und ist nicht nur sprichwörtlich ein exklusives Alleinstellungsmerkmal.

Der Feel musste mich zuerst vom Look überzeugen. Ich war mir anfangs unsicher, ob mich dieser „Dad Style“ abholt. Es stellt sich heraus: Die Prioritäten mit Kids und Mitte 40 verschieben sich.

Spaß beiseite: Ich weiß den Komfort der leicht gebogenen Straps sehr zu schätzen. Die gepolsterte Rückseite ist extrem bequem und bietet eine Art von fest vernähtem Autogurt, um ihn über Teleskopgriffe an Reisekoffern zu hängen.

Aber hier schreite ich dann doch ein: Für Reiserollkoffer fühle ich mich definitiv noch zu jung.

Trotzdem schleppe ich ihn gleichermaßen auf informelle Pressetermine, in ein Kaffeehaus oder auf ein Familienwochenende. Optisch überall reinzupassen, scheint eine dieser neuen Prioritäten.

Eine kleine, gelbe, tragbare Spielkonsole mit einer markanten Kurbel und schwarzen Tasten, die halb in der Vordertasche eines dunklen Rucksacks steckt.

Ein Brustgurt, der beide Schultergurte verbindet, um das Tragegewicht gleichmäßig zu verteilen, fehlt. Und die Rückseite besitzt nur einen schmalen Kanal, der das Kreuz lüftet. Für mich ist es kein Rucksack, den ich 12 Stunden auf einen Tagesausflug durch eine neue Stadt mitnehme.

Ich rechne Pioneer wirklich hoch die sparsame Verwendung ihres Logos an: Sichtbar ist lediglich ein Schriftzug, der daumengroß an einer der Seitentaschen farblich untergeht. So lauft ihr nicht als Werbetafel durch die Gegend, was man beim Preis von über 400 Euro auch erwarten darf.

Nahaufnahme einer dunkelgrünen, strukturierten Tasche mit dem eingeprägten Wort „PIONEER“, die an einem Stuhl hängt.

Der Panda bleibt, ohne sich anzulehnen, aufrecht stehen und er öffnet sein Hauptfach fürs einfache Bepacken vollständig. Die halbhohe Innenabtrennung vermisst die steife Eleganz, die sich sonst überall durchzieht. Mich stört die offene, Nintendo-Switch-hohe Trennwand nicht funktional, sondern optisch.

Pioneer bewirbt alle seine Taschen – inklusive des Panda Packs – mit einer „Lifetime Guarantee“. Nach vier Monaten mit diesem Rucksack auf meinem Rücken stelle ich das nicht ansatzweise infrage. Selbst ohne ein solches Versprechen mache ich mir keinerlei Sorgen, dass dieser Rucksack irgendwas abbekommt. Der wird in ein oder zwei Jahrzehnten noch genauso aussehen.

Nahaufnahme einer grauen Metallschnalle an einem strukturierten, hellgrünen Riemen.

Die Kombination aus einem technischen Material ohne einen technischen Look lässt sich nur schwierig in Text und Bild transportieren: Es ist gehobene Alltagsqualität mit einem Hauch von urbanem Understatement (matt und seidig!) sowie durchdachten Details, die den Panda ganz natürlich zu einem täglichen Begleiter machen.

Ein dunkelgrüner Rucksack steht aufrecht im tiefen, frischen Schnee vor einem unscharfen Winterwald.

Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS

Eine Person mit Mikrofon sitzt vor der digitalen Anzeige einer mobilen App namens „Clip“, die Neuigkeiten über Gimbal-Technologie für Kameras anzeigt, alles vor einem abstrakten Weltraumhintergrund.

YouTube

Die im Video genannten Apps heißen: PastePal, ClipBook und Clip.

„DJI Delivers Pro Framing and Tracking with Osmo Mobile 8P“

Eine Hand hält ein Smartphone, das die DJI-Produktseite für den Osmo Mobile 8P Gimbal anzeigt. Auf dem Bildschirm sind Produktinformationen zu sehen, darunter der Text: "16.13", "Osmo Mobile 8P", "Overview Accessories Compare Specs Video", "Buy Now", "Pro Framing and Tracking Phone Gimbal", "OSMO MOBILE 8P", "Wonders in Your Palm", "Buy Now", "Watch Video", "dji.com" und "Tap remote: Tracking is more robust than...".

May 7, 2026 – DJI, the global leader in civilian drones and creative camera technology, today introduces the Osmo Mobile 8P to the global market. Equipped with next-level framing and tracking features, creators can elevate their smartphone shots with precision. The new detachable Osmo FrameTap remote enables creators to shoot remote-controlled selfies with precise framing. Meanwhile, the upgraded ActiveTrack 8.0 delivers even more agile subject tracking to keep subjects in frame, even in complex crowds. Alternatively, creators can also connect their iPhones directly to the Osmo Mobile 8P for native tracking using Apple DockKit.

DJI Media Center

Im April reduzierte DJI den Preis für seinen OSMO Mobile 8 und kündigte damit indirekt ein zeitnahes Upgrade an. Dass sie jedoch eine abnehmbare „FrameTap“-Display-Fernbedienung beilegen, ohne den Preis zu erhöhen, hätte ich allerdings nicht gedacht.

Nach fünfeinhalb Jahren besteht für mich grundsätzlich Interesse an einem neuen Selfie-Stick, der das Bild stabilisiert und mich im Blick behält – insbesondere mit nativer Apple-DockKit-Unterstützung.

Was mich vom Kauf abhält: Das „Multifunctional Module 2“ sollte Platz im Gimbal-Gehäuse finden; das externe Anstecken erscheint mir frickelig.

Ebenso geht’s mir bezüglich der DJI-Mikrofone: RØDE verbindet einige seiner Modelle inzwischen direkt mit dem iPhone – ohne Kabel und ohne Receiver. DJI bietet das bislang nur für die eigenen Kameras an.

Und genau diese separate Hardware versuche ich zu vermeiden, weil ich jedes Jahr im Herbst ohnehin eine neue Kamera kaufe – auch wenn diese immer auf der Rückseite eines Telefons sitzt.

#504 – Sofa 5

Dieses Video ist mein Vorschlag für weniger Social-Media-Zeitverschwendung und mehr Qualitätsunterhaltung auf dem Sofa.

Sofa von Shawn Hickman organisiert einen solchen Medienkonsum und verplant bewusster Freizeit.

Hier das Intro zur Episode:
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