„Design by Apple in California“

Bild zeigt Jony Ive's Designed by Apple in California-Buch.
It'd be easy to point to the Apple Watch (and Newson's involvement with it) and say that the ubiquitous smartwatch represents the fullest extent of Ikepod's influence. While that's probably true, Ikepod's impact on the traditional watch industry was also much bigger than that. Anthony Traina | Hodinkee
Hodinkee publizierte dieses Marc-Newson-Interview im letzten Herbst. Der Artikel fiel mir erneut in die Hände, als Gurman vor zwei Wochen über Apples Entscheidung berichtete, den Job des Industriedesignchefs zu streichen.
Apple Inc. has decided against naming a new executive to replace its departing top product designer [Evans Hankey], marking a stark shift for a company long celebrated for the look and feel of its devices. […] The company’s core group of about 20 industrial designers will report to Jeff Williams, Apple’s chief operating officer. The company will also give larger roles to a group of Apple’s longest-tenured designers. Hankey has reported to Williams since taking the job in 2019, when top designer Jony Ive left to start his own firm. Bloomberg
Jony Ive holte Marc Newson vor dem Verkaufsstart der Watch zu Apple. Er blieb bis 2019 – insgesamt fünf Jahre. Mit Hankey’s bevorstehendem Abgang sind es nun zehn Personen1, die aus einem Team von zirka 20 Leuten in den vergangenen 7 Jahren die „Industrial Design Group“ verließen. Gurman spricht von 15 „Top-Designern“, die seit 2015 der Firma aus Cupertino den Rücken kehrten (Hier sammelt Apple übrigens Bewerbungen). Ein Businessweek-Artikel aus dem Jahr 2006 beschrieb das damalige Team als „made up of thirty- and fortysomethings“. 17 Jahre später ist ein Generationswechsel nicht komplett verwunderlich. Aber die Frage bleibt: Wer spricht für dieses Team bei den „9 a.m. Monday meetings“ der Führungsetage? Offiziell ist es Jeff Williams – „Tim Cook’s Tim Cook“. Sein Titel: Chief Operating Officer. Auch drei Jahre nach Jony’s Abgang führt Apple (!) weiterhin keinen „Chief Design Officer“-Titel in der Chefetage, obwohl das inzwischen zwei Teams betrifft – Industriedesign (Evans Hankey) und Human Interface Design (Alan Dye). Bislang sprach „Design team leader Evans Hankey“ zu Jeff Williams. Jetzt soll diese Kommunikation eine Gruppe aus 20 Industriedesignern übernehmen? Absurd! Es braucht nicht nur eine verantwortliche Person im Team, sondern es benötigt eine permanente „Chief Design Officer“-Position. Das Wort „Design“ muss zurück auf https://www.apple.com/leadership/.

#342 – Papierfotos digitalisieren

Omas alte Fotobücher will man nicht nur digital für die nächsten Generationen sichern, sondern möchte diese Bilder vielleicht schon heute mit der Familie teilen.

Anstelle von (gar nicht so flachen) Flachbettscannern, oder teuren Dienstleistern, lassen sich diese Erinnerungen mit einem iPhone, der passenden Software und ein bisschen Zeit bequem anfertigen.

Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:


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„Apple Watch Mirroring“ – als Bedienungshilfe und mit zusätzlichen Verwendungszwecken

Hier und hier war die Apple-Watch-Synchronisierung (engl. „Apple Watch Mirroring“) bei mir bereits ein Thema. Es ist primär eine Bedienungshilfe, die das Steuern der Apple Watch mit seinem dazugehörigen iPhone zulässt. Bild zeigt Apple-Watch-Bildschirm auf iPhone mit Apple Watch am Armgelenk davor. Fürs iPhoneBlog gibt mir die neue Funktion erstmals eine Möglichkeit den bewegten (!) Apple-Watch-Bildschirm aufzunehmen – ohne die Uhr dafür unter eine Kamera zu hängen. Dazu starte ich ein iOS-Screenrecording vom kompletten iPhone-Bildschirm. Anschließend bastele ich den Ausschnitt – entsprechend dem Seitenverhältnis der Video-Timeline – auf einen weißen Hintergrund. Bild zeigt Screenshot aus Final Cut Pro. Neben diesen Blogger-Bedürfnissen und den Accessibility-Funktionen erscheinen mir diese drei zusätzliche Anwendungsfälle, die ich zuerst in diesem Artikel laß, vorteilhaft.
  • Die Fernsteuerung hilft bei der komplexen Konfiguration eurer neuen watchOS-Trainingsansichten. Diese Einstellungen lassen sich ansonsten ausschließlich über die Uhr am Handgelenk anpassen.
  • Echtzeit-Informationen wie die Herzfrequenz sind für euch (oder einen Arzt) ohne Verdrehung des Handgelenks im Blick zu behalten.
Zwei Screenshots der Apple-Watch-Ultra.
  • Teilt euren Bildschirm über FaceTime am iPhone und demonstriert / erklärt eurem Gegenüber etwas auf eurer Apple Watch.

pCloud-Deal zum Valentinstag: „Lifetime“-Cloud-Speicher mit 85%-Rabatt [Sponsor]

pCloud feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Firmenjubiläum. Kein Wunder: Onlinespeicherplatz zum Festpreis mit den höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards bleibt ein Hit!

Cloud-Speicher zum Einmalpreis jetzt günstiger

Statt 570 Euro für pCloud Premium Lifetime (500 GB) zahlt ihr für euren Wolkenspeicher auf Lebenszeit aktuell nur einmal 139 Euro. Der reguläre Preis für pCloud Premium Plus Lifetime (2 TB) beträgt 1140 Euro; bis zum 19. Februar zahlt man jedoch nur 279 Euro. Und benötigt man einen privaten Medien-Server, bietet pCloud sogar 10 TB auf Lebenszeit an. Zum Valentinstag ist dieses Angebot um 85-Prozent reduziert und kostet einmalig 890 Euro. Auch „pCloud Encryption“ – die nutzerseitige Verschlüsselung – ist im Preis gesenkt: Statt 575 Euro kostet das Add-on nur einmalig 115 Euro. pCloud-Grafik, die das -85% Angebot zeigt. Ohne versteckte Zusatzkosten: Bereits 16 Millionen Nutzer:innen verwenden den pfeilschnellen und verschlüsselten Zugriff auf ihre privaten Dateien und Dokumente. Apps gibt es für alle Systeme. Ich benutze die M1-native macOS-Anwendung sowie das sehr gute Web-Interface und die iOS-App, um von unterwegs auf mein Blog-Backup, alle PDF-Rechnungen und Fotos zuzugreifen. Die eigenen Daten immer im Zugriff zu wissen, ohne sich dabei Gedanken über laufende Kosten zu machen, gibt mir ein gutes Gefühl. pCloud ist ein Schweizer Unternehmen, das den Schweizer Datenschutzgesetzen unterliegt. Diese gehören zu den weltweit strengsten in Bezug auf die personenbezogenen Daten. Als Serverstandort ist bei der Neuregistrierung automatisch das EU-Rechenzentrum in Luxemburg ausgewählt. Nicht vergessen: Die aktuellen Rabatte sichert ihr euch bis zum 19. Februar unter diesem Link. Vielen Dank an das gesamte pCloud-Team für die Unterstützung von iPhoneBlog.de und Glückwünsche zum Firmenjubiläum!

Immer noch eine Baustelle: die Installation von zusätzlichen Schriften auf iOS und iPadOS

Bild zeigt iPad mit Fontcase-App. Ich habe eine neue Monospace-Lieblingsschrift – für Tot, Ulysses, Runstone und Secure ShellFish. Auch mein bevorzugter RSS-Reader – Reeder – erlaubt die Benutzung eigener Fonts, auch wenn mir speziell diese Schriftart nur zum Schreiben, nicht fürs Lesen, taugt. Screenshot der iOS-13-Keynote. Adobe bietet seine Abo-Schriften direkt über den App Store an. Die sogenannten „font provider apps“ erreichten uns mit iOS 13. Das Angebot wurde mit Ausnahme der Creative Suite jedoch nicht angenommen – oder ich kann es nicht finden. Meine Vermutung: Der Vertrieb von Schriften über den App Store ist unpraktisch (App-Store-Accountzwang) und finanziell unattraktiv (In-App-Beteiligung). iPhone-Screenshots der Schrift-Installation in den Einstellungen. Als „font provider app“ bekommt man auf iPhones und iPads das Privileg der Auflistung sowie einer Vorschau in den Einstellungen (➝ Allgemein ➝ Schriften). Im Gegensatz dazu installiert man extern gekaufte Schriftarten immer noch über Apps wie Fontcase mit einem Konfigurationsprofil. Beides funktioniert, aber die Kopplung der externen Schrift-Installation an ein Konfigurationsprofil ist absolut unpassend. Diese Profile sind in der Lage, erhebliche Änderungen am System vorzunehmen; eine alltägliche Verwendung normalisiert dessen Benutzung. Es ist aber insbesondere deshalb unzeitgemäß, weil Apple den Umgang mit Schriften bereits ins System integrierte, aber dem App Store vorbehält. Screenshot der macOS-Font-Book-Applikation. Einer separaten App, so wie auf macOS die „Font Book“-Applikation, bedarf es vielleicht nicht. Allerdings sollten sich die iOS- und iPadOS-Einstellungen genauso verhalten, und auch Schriften außerhalb des App Stores dem System zur Verfügung stellen.

Feedbin: „Search Upgrades“

Screenshot der Feedbin-Suche.
There’s a nice new way to search within a feed or tag. When you start typing in the search field, Feedbin will suggest sources to search within. Choosing one of these sources will filter the search to only find results within your selection. Ben Ubois
Feedbin versteht sich nicht als Archivportal, speichert aber die letzten 400 Artikel pro RSS-Feed. Über die umfangreiche (und jetzt flotte) „Search Syntax“ finde ich auch ältere, bereits gelesene News bequem wieder. Feed-übergreifend spüre ich damit alle Beiträge zu einem Stichwort aus meinen (!) relevanten Quellen auf. Da hält kein Google mit. RSS bleibt ein fantastisches Investment von Zeit (und ein bisschen Geld).

#341 – Reader (von Readwise) vs Matter

Ohne Twitter hat man plötzlich viel Zeit zum Lesen. Mit Reader und Matter arbeite ich mich nicht nur durch den täglichen Nachrichtensturm, sondern beispielsweise auch durch das Archiv von Longreads.

Beide Apps wissen inzwischen, wie sie ihren Service finanzieren wollen. Für mich ist das ein echtes Beziehungs-Upgrade, das ich mit dieser Software eingehe.


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„Queryable“ durchsucht mit dem Deep-Learning-Modell CLIP eure Fotobibliothek

I built an app called Queryable, which integrates the CLIP model on iOS to search the Photos album OFFLINE. […] CLIP (Contrastive Language-Image Pre-Training) is a model proposed by OpenAI in 2021. CLIP can encode images and text into representations that can be compared in the same space. CLIP is the basis for many text-to-image models (e.g. Stable Diffusion) to calculate the distance between the generated image and the prompt during training. „Run CLIP on iPhone to Search Photos
Zwei Screenshots, die die Apple Fotobibliothek und Queryable zeigen. Diese zwei Screenshots demonstrieren, wie viel mehr Treffer Queryable findet, und gleichzeitig wie ungenau es dabei ist. Das geschulte Auge erkennt, dass das hervorgehobene Bild natürlich kein „lightning cable“ ist. Aber warum zeigt Apples Suche in der Fotos-App ein iPhone? Beim genaueren Hinschauen zeigt sich der erkannte Text. Bild zeigt iPhone-Texterkennung in Fotos-App. Queryable erkennt mit seinem KI-Modell nicht spezifisch Text, ordnet aber Wörter und Begriffe dem Bildmaterial zu. Dazu muss es einmalig durch eure Fotodatenbank schauen. 68.000 Bilder indexierte die Neural Engine im iPhone in zirka 15 Minuten. Das geschieht komplett Offline und klappt auch dann, wenn eure Bilder in der iCloud liegen und das iPhone lediglich ein Vorschau-Bild bereithält. Voraussetzung ist mindestens ein iPhone 11 sowie iOS 16. Bei mir belegt die App nach ihrer Installation und Indexierung zirka 700 Megabyte. Jede einzelne Suchanfrage durch meine Fotobibliothek dauert auf dem iPhone 14 ungefähr fünf Sekunden. Die Ergebnisse sind lustig, faszinierend, überraschend und zum Haare raufen. Oft sind die Assoziationen nachvollziehbar und geben einen anderen Blick auf die eigenen Bilder. Die App ist jedoch karg. Es fehlt eine Zählung, wie viele Bilder gefunden wurden. Eine ausgeführte Suche lässt sich nicht erweitern oder modifizieren. Es existiert kein Suchverlauf und neue Bilder müssen von Hand in den Index aufgenommen werden. Die Technikdemonstration würde ungemein an Wert gewinnen, wenn man ein gefundenes Foto in Queryable an der korrekten Zeitmarke in Apples Foto-App öffnet könnte. Derzeit bekommt man nur das Datum angezeigt und muss selbst scrollen. Und trotzdem: Der Bildzuordnung zuzuschauen, insbesondere wenn mehr als nur einzelne Begriffe gesucht werden („We fight“, „We fell in love“), macht den Reiz von Queryable aus. Screenshot der iPhone-App mit dem Suchbegriff „We fight“.