Artikel-Archiv: „April 2024“

„No one buys books“

Sicher ist: Auseinandersetzungen mit dem US-Justizministerium verraten Details, die alle Beteiligten lieber nicht verraten hätten. In 2022, Penguin Random House wanted to buy Simon & Schuster. The two publishing houses made up 37 percent and 11 percent of the market share, according to the filing, and combined they would have condensed the Big Five publishingweiterlesen

Preisabsprachen beim E-Book-Verkauf: Apple verliert den Prozess

Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem US-Justizministerium und Apple um E-Book-Preisabsprachen, die seit April 2012 läuft, ist beendet. Apple verlor und zahlt nun 450 Millionen US-Dollar. Auf diese Summe einigte man sich außergerichtlich bereits im letzten Jahr. Apple könnte zwar erneut in Berufung gehen, diesmal vor dem obersten US-Gericht, wahrscheinlich ist das trotz kämpferischem Statement aberweiterlesen

Einspruch von US-Verlagen gegen Apples E-Book-Urteil

Five major U.S. publishers objected to the Justice Department's proposal to limit Apple Inc.'s influence in the electronic-books market, saying it would effectively alter their existing settlements with the U.S. government. Chad Bray | WSJ.com Als das US-Justizministerium im April 2012 bei den fünf großen US-Verlagshäusern Hachette, HarperCollins, Holtzbrinck, Penguin und Simon & Schuster imweiterlesen

(Erstes) Urteil im E-Book-Rechtsstreit gegen Apple

Die E-Book-Antitrust-Klage gegen Apple habe ich bislang (weitgehend) ausgeblendet. Zu Unrecht. Fünf Verlage als Spielball zwischen zwei konträren Verkaufsphilosophien (von Amazon und Apple), Preiseinblicke wie wenig der eigentliche Autor an seinem Werk verdient sowie unüberlegte Steve-Jobs-Zitate ziehen den Fall spannender auf als (von mir) ursprünglich angenommen. Mit dem gefällten Urteil in dieser Woche (gegen dasweiterlesen

Letzter Verlags-Titan springt in den iBookstore

Die Verlagsgruppe Random House, welche sich seit 1998 im Besitz der Bertelsmann AG befindet, gibt am gestrigen Dienstag den Umstieg auf das ‚Agency-Modell‘ beim eBook-Verkauf bekannt. Dabei bestimmt der Publisher den Preis und zahlt eine Provision an den Verkäufer. Für elektronische Druckwerke ist ein solcher Händler beispielsweise Apple mit seinem iBookstore. Random House war derweiterlesen

Verlagshäuser, ihre iBooks und das iPad

Im Januar 2008, bei der Vorstellung des MacBook Air, sagte Steve Jobs gegenüber der ‚New York Times‘: „people don’t read anymore„. Gut. Man könnte denken, das dieser Satzfetzen eventuell aus einem Zusammenhang gerissen wurde. Weit gefehlt. Weiter hieß es im damaligen Wortlaut: „Forty percent of the people in the U.S. read one book or lessweiterlesen