Artikel-Archiv: „Juli 2015“

Preisabsprachen beim E-Book-Verkauf: Apple verliert den Prozess

Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem US-Justizministerium und Apple um E-Book-Preisabsprachen, die seit April 2012 läuft, ist beendet. Apple verlor und zahlt nun 450 Millionen US-Dollar. Auf diese Summe einigte man sich außergerichtlich bereits im letzten Jahr. Apple könnte zwar erneut in Berufung gehen, diesmal vor dem obersten US-Gericht, wahrscheinlich ist das trotz kämpferischem Statement aberweiterlesen

E-Book-Preisstreit beigelegt

Im letzten Jahr fiel ein erstes Urteil wegen wettbewerbswidrigen Absprachen zwischen Apple und den fünf großen US-Verlegern über E-Book-Preise. Apple vereinbarte mit den iBookstore-Anbietern ein sogenanntes Agentur-Modell, vergleichbar mit der Buchpreisbindung in Deutschland, das den Verlegern die Hoheit über den Verkaufspreis zugesteht. Apple sichert sich davon eine übliche Provision von 30-Prozent. Marktführer Amazon zahlte denweiterlesen

(Erstes) Urteil im E-Book-Rechtsstreit gegen Apple

Die E-Book-Antitrust-Klage gegen Apple habe ich bislang (weitgehend) ausgeblendet. Zu Unrecht. Fünf Verlage als Spielball zwischen zwei konträren Verkaufsphilosophien (von Amazon und Apple), Preiseinblicke wie wenig der eigentliche Autor an seinem Werk verdient sowie unüberlegte Steve-Jobs-Zitate ziehen den Fall spannender auf als (von mir) ursprünglich angenommen. Mit dem gefällten Urteil in dieser Woche (gegen dasweiterlesen