Nicht China, nicht AI: Dieses Interview beendete die Zusammenarbeit (und das mutmaßliche Drama) zwischen Jon Stewart und Apple.
Spoiler: So viel Drama gab es gar nicht.
Insgesamt ist die ganze – zeitlich überschaubare – Podcast-Episode zu empfehlen.
Sprachdiktate halte ich über die Aktionstaste der Apple Watch Ultra mit Drafts fest. Bislang erforderte das ein Umschalten von der Tastatur zur Spracheingabe – jedes einzelne Mal.
Apple änderte dieses Verhalten und watchOS 11 merkt sich nun eure zuletzt gewählte Eingabemethode.
Abzüge in der B-Note: Bislang merkt sich die Vorabversion eure Präferenz nur systemweit, nicht für jede einzelne Anwendung.
Wenn man beide Augen fest zusammenkneift, dann entdeckt man sie, die kleinen (aber feinen) Änderungen in iOS 18.
Ich habe den ersten Schub an Neuerungen für die neue Version des iPhone-Betriebssystems zusammengesucht und kompakt aufbereitet.
Hier das Intro zur Episode:
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Neben Folge #901 von Bits und so folgte „yours truly“ gestern einer Podcasteinladung von „Auch interessant!“. Thematisch überraschen wir in dieser Woche niemanden: Auf der Agenda steht die erste Beta von iOS 18.
Permanent herunterladen: iCloud Drive lässt euch Dateien und Ordner wählen, die dauerhaft und offline auf dem Gerät verbleiben.
Doch freuen wir uns nicht zu früh: Das „Pin“-Feature gab es bereits in der Beta von iOS 13 und folg mit der sechsten Vorabversion – noch vor Release – wieder raus.
Die WWDC-Keynote im Jahr 2024 unterstrich: Dreh- und Angelpunkt ist eigene Hard- und Software. Persönlich und privat: Das eigene Betriebssystem auf den eigenen Geräten bleibt ein mustergültiger Gatekeeper. Apple spielte gestern diese Trumpfkarte für (s)eine KI-dominierte Zukunft.
„AI for the rest of use“ ist allem voran frictionless – egal wie gut oder schlecht das erst einmal funktioniert. Solange etwas gut genug klappt, ist „alles aus einer Hand“ oft überlegen. Siehe auch Microsoft mit ihrer Office Suite: Für jede ihrer einzelnen Apps gibt es bessere Software; das Gesamtpaket ist hier aber das Verkaufsargument.
Wer die Hardware und das OS kontrolliert, bestimmt den Zugang. Apple setzt dabei auf einen altbekannten Spielzug: die Kooperation. Zumindest machen sie das so lange, wie sie die eigenen Fähigkeiten noch ausbauen, oder (viel wahrscheinlicher) beliebig zwischen den jeweils dominierenden Modellen wechseln können.
OpenAI und ChatGPT fanden in der Keynote eine prominente Erwähnung, nur um direkt im Anschluss zu hören, dass Apple diese Tür auch anderen Firmen öffnet.
“We want to enable users ultimately to choose the models they want, maybe Google Gemini in the future. Nothing to announce right now.”
Apple muss nicht selbst in einen allumfassenden „Chatbot“ investieren, wenn sie den Zugang zum persönlichen Kontext haben.
Apple Intelligence ist etwa für die Bilderstellung eindeutig nicht auf der Höhe von Midjourney, kann aber in Sekunden einen digitalen Avatar von euren Freunden erzeugen, weil sie dessen Fotos bereits kennen.
Craig Federighi sagte in der Keynote:
Many of these models run entirely on-device. There are times, though, when you need models that are larger than what fits in your pocket today. Servers can help with this.
Die Betonung liegt auf „today“. Persönlicher Kontext nimmt Apple den Zeitdruck und gibt ihnen die Möglichkeit zwischen „on-device“ und „Cloud Compute“ beliebig zu wechseln.
Sie wissen ganz genau um ihre vorteilhafte Position und das Interesse von Google, Anthropic und OpenAI für eine Zusammenarbeit. Apple ist schlicht „open for business“.
Das ist keine künstliche Beschränkung: AI benötigt RAM. Apples Systemanforderungen sind 8 GB Arbeitsspeicher. Alle Macs und iPads mit M-Chip sind damit bestückt; nur die Pro-Modelle des iPhone 15 besitzen die besagten 8 GB.
Diese eingeschränkte Geräteauswahl führt sicherlich nicht automatisch zu einem neuen „supercycle“. Es dürfte jedoch deutlich mehr Telefone verkaufen, wenn dort Apple Intelligence1 als Feature beworben wird.
Apple hijackt mit seiner Bezeichnung nicht nur hübsch die populäre Abkürzung „AI“, sondern wählte auch eine Bezeichnung, die gut international verstanden wird. ↩
Aus aktuellem Anlass erinnere ich heute an einen alten Tipp.
Wenn sich Ihre persönliche Apple-ID von der mit Ihrem Apple Developer-Account verknüpften Apple-ID unterscheidet, können Sie Ihr Gerät so konfigurieren, dass es Bestätigungscodes für beide Apple-IDs empfängt.
Fügen Sie auf dem Gerät die Apple-ID Ihres Entwickleraccounts unter „Mail“ > „Accounts“ > „Konten hinzufügen“ > „iCloud“ hinzu.
Apple Developer