Shots.so verpackt Screenshots in Apple-Gehäusegrafiken

Screenshot der Webseite Shots.so. Die größte Einschränkung dieses kostenlosen Web-Werkzeugs: Shots.so lädt nicht in zu kleinen Browserfenstern. Auf dem iPad lässt sich der Mockup-Service zwar mit Chrome überlisten, funktioniert jedoch auch dann nur mit Einschränkungen. iPhone-Mockup zeigt Dynamic Island in iPhone-Gehäuserahmen auf farbenfrohem Hintergrund. Für poppige Screenshot-Kompositionen in den jeweils korrespondierenden Apple-Gerätegrafiken bemüht man deshalb den Desktop.

Qingping: hübscher Temperatur- und Feuchtigkeitsmonitor mit Thread

Auf den ersten Blick konkurriert das Qingping-Thermometer (Affiliate-Link) mit dem Eve Room: beide kabellosen1 HomeKit-Monitore setzen auf ein E-Ink-Display und funken über Thread. Mit Blick auf die Verkaufspreise dieses Zubehörs zieht man jedoch auch den (gar nicht so viel kostspieligeren) HomePod mini als Mitbewerber in Erwägung. Zum Jahresbeginn aktivierte Apple die dort seit jeher verbauten Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren. Ein signifikanter Unterschied zu den autarken Sensoren: Die Daten aus Apples Lautsprecher lassen sich nicht für Automationen von Dritt-Apps verwenden. Dieser Screenshot der Home+-App zeigt die Sensoren von tado°, Eve und Qingping. Prominent abwesend: die HomePod-Temperaturfühler. iPhone-Screenshot der Home+-App. Sprich: Wer lediglich die Temperaturwerte seiner Räumlichkeiten am iPhone ablesen will, greift vielleicht zu den Sensoren im HomePod mini (und bekommt den Lautsprecher gewissermaßen kostenlos dazu). Wer dagegen mit diesen Messwerten experimentiert und obendrein den Offline-Seitenblick auf die Temperaturanzeige bevorzugt, ist beim separaten Zubehör besser aufgehoben. Foto zeigt Sensor auf Tisch. Ich finde das Design des Qingping gelungen. Es kommt mit einem ausklappbaren Standfuß, der das exzellent einsehbare Display in zwei Winkel kippt. Außerdem lässt er sich an die Wand hängen und haftet magnetisch am Kühlschrank. Es ist nicht Qingping’s erster Sensor in dieser unauffälligen und schlichten Optik, aber die Bluetooth-only-Variante („H Version“) fand ich technisch nie reizvoll. Mit Thread („T Version“) als Funknetz aktualisieren sich die Werte flott und sind in einer Verlaufsübersicht mit der Hersteller-eigenen App (App-Store-Link) einzusehen – von überall aus und mit Messwerten der letzten 24 Stunden, respektive der vergangenen 30 Tage. 2x Screenshots der Qingping-App. Nur wenn man den Verlauf der Messwerte benötigt, und diese Daten nicht anderweitig aufzeichnet – beispielsweise mit der Hilfe von einem Shortcut – ist die Qingping+-App notwendig. So gehört sich das! Ich wünschte, das kleine Accessoire wäre ein paar Euro günstiger. Dem entgegen steht die Qualität des Displays, die kinderleichte Bedienung sowie die HomeKit-Solidarität von diesem insgesamt hübschen Temperatur- und Feuchtigkeitsmonitor.

  1. Das Eve-Accessoire setzt auf einen fest verbauten Akku; der Qingping nutzt Knopfzellen-Batterien (CR2430). 

Besser ins Webcam-Bild gesetzt: Camo Studio Pro

Vor vielen Jahren konfigurierte „Webcam Settings“ meine Logitech-Kamera. Die Software vom Hardwarehersteller wollte man nämlich um jeden Preis vermeiden. Mit Version 2.0 tritt nun Camo in diese universelle Rolle. Es verwandelt nicht mehr nur das iPhone zur Webcam, sondern passt das Bild von allen Kameras an eurem Mac an. Ich habe es mit Apples Telefon, der 12 MP Ultraweitwinkel-Kamera im Studio Display sowie der Sony ZV-E10 ausprobiert. Screenshot von Camo, dass die Sony-Kamera benutzt.
Rather than try to list the hundreds of devices that now work with Camo Studio, it’s easier to say this: if you can connect a camera to your PC or Mac, Camo supports it. This means regular webcams as well as built-in devices, monitors with built-in cameras, DSLR and mirrorless cameras, inputs from capture cards and HDMI dongles, action cameras, other software virtual cameras, and just about anything else. Camo even supports iPhones connected with Continuity Camera, although you’ll enjoy greater performance, offloading, screen curtain, AR and deeper adjustments if you run Camo on the phone instead.
Alle eure Settings – von simplen Belichtungseinstellungen bis zu verspielten AR-Effekten – übernehmt ihr zu FaceTime, Zoom und jeder anderen Videochat-App. Dabei ist zu unterstreichen, wie fantastisch aufgeräumt, performant und leicht verständlich die Software bleibt, die hauptsächlich im Hintergrund arbeitet. Mit der Sony-Kamera und einem 16mm-Objektiv kann ich damit etwa digital ins Bild zoomen und den Ausschnitt anpassen. Für die Kamera im Studio Display lässt sich Center Stage ausschalten und natürlich könnt ihr so alle Objektive des iPhones wählen – insofern ihr es per Kabel anschließt. Apples Telefon lässt sich von Camo nämlich auch kabellos über Continuity Camera ansprechen. Dabei spart man sich die Installation der App-Store-App. Das kann für Telefone, die Firmen per MDM verriegelt haben, hilfreich sein. Trotzdem muss man natürlich bedenken, dass man die Berechtigung der Software-Installation auf dem Mac hat. Screenshot von Camo, dass die iPhone-Kamera benutzt. Wem die Bildqualität in Videogesprächen wichtig ist, investiert zuallererst in … genau … Licht. Alles andere kommt später. Mit einer passablen Ausleuchtung überraschen selbst „crappy webcams“. Erst im Anschluss dreht ihr mit Software-Unterstützung von Camo an einigen Parametern eurer Kamera. Diese Einstellungen verhelfen dann jedoch tatsächlich zu einem sichtbar besseren Webcam-Bild.

YouTube-Videos herunterladen

(Vimeo)

Es gibt viele (gute) Gründe, YouTube-Videos (temporär) auf der eigenen SSD vorzuhalten. Bei mir haben sich dafür diese Apps und Kurzbefehle eingespielt.

„Landmarks“ zeigt populäre 3D-Gebäude aus Apple Maps

Introduced back in iOS 15, Detailed 3D City Experience is an incredible feature of Apple Maps that has received a lot of praise ever since its debut. As Apple is continuously adding new 3D models to Maps, it’s becoming difficult to keep track of all the newest additions. Landmarks
André Baev und Simon Gardinier kippten die „individuell gestalteten Wahrzeichen“ aus Apple Maps in eine App („Landmarks“); Justin O'Beirne führt weiterhin eine inoffizielle Liste („List Of Landmark Models Added To Apple’s Redesigned Map“). Man wünschte sich, dass diese Link-Liste aus beeindruckenden 3D-Gebäuden auch direkt in Apples Karten-App geführt werden würde.

#346 – Untertitel für eigene Videos

Untertitel für Filme und TV-Serien laufen bei mir generell mit. Ein Trend, dem ich nicht alleine folge. Was für große TV-Produktionen selbstverständlich ist, lässt sich auch für eigene Videos easy erstellen. Untertitel sind ein echtes „Accessibility Feature“, das aber viel zu oft keine Aufmerksamkeit bekommt. Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:

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Ouvertüre am 28. März: Apple Music Classical

Apple Music Classical erscheint am 28. März – heute in zwei Wochen. Der Twitter-Thread von Jessie Char und das YouTube-Video von Bridget Carey erklären, warum es eine separate App1 sein muss. Twitter-Thread von Jessie Char über Apple Music Classical. Wer sich mit seinem Apple-Music-Abo an klassischer Musik schon heute warmhören möchte, installiert das kostenlose Concertino. Das Frontend für Apple Music kommt im Gegensatz zum Primephonic-Nachfolger sogar mit einer eigenen iPad-App und spielt auch über den Browser. 4x Screenshots der iPhone-App von Concertino.

  1. Meine Frage: Kommt diese App dann zukünftig auch vorinstalliert auf allen iPhones? 

DaVinci Resolve fürs iPad: Tastaturkürzel schaltet versteckte Funktionen frei

Screenshot von DaVinci Resolve auf dem iPad in den Tastaturkürzel-Einstellungen. DaVinci Resolve startete auf dem iPad mit den „Cut & Color“-Arbeitsbereichen; Daniel Kovacs spürte jedoch die Tastaturkürzel-Einstellungen (Option + CMD + K ➝ Workspace ➝ Show Page) auf, über die sich alle erweiterten Funktionen der Desktop-Version aktivieren lassen – beispielsweise Fusion & Fairlight. Blackmagic-Produktmanager Peter Chamberlain kommentiere bereits im Dezember diesen „Bug“, der jedoch trotz neuen App-Updates bis heute in der iPad-Software verblieb.
Allowing these pages to be seen is a bug and it should not have been possible. What an amazing bug to find! It's an interesting demonstration that shows DaVinci on the iPad is the full DaVinci software but with these pages turned off. The reason is there is problems with the user interface on these pages where we need to make more changes for using them on the iPad. Plus there are technical limitations in the way these pages operate on an iPad.