Miradore [Sponsor]

Das Mobile Device Management (MDM) von Miradore integriert und verwaltet zentral alle eure mobilen Endgeräte. Das neuste Highlight der webbasierten Geräteverwaltung im einfach zu bedienenden Self-Service: „Shared iPad“. So nutzen mehreren Personen ein einzelnes Tablet bei unveränderter Datensicherheit und höchstem Datenschutz. Bild zeigt iPad in Hand. Im Multi-User-Modus teilt sich ein Team das einzelne Tablet; die individuellen Team-Mitglieder nutzen jedoch ihre Managed Apple-IDs. So greifen sie auf ihre eigenen Daten und die für sie freigegebenen Apps zu. Kostensparend für Unternehmen, die etwa im Schichtbetrieb arbeiten. Der Gastmodus ist dagegen für die temporäre Benutzung ohne personenbezogene Anmeldeinformationen gedacht – beispielsweise für Veranstaltungen und Bildungseinrichtungen. Nach einer Abmeldung löscht das Tablet alle Daten der vorherigen Sitzung. „Shared iPad“ ist natürlich nur eine von unzähligen Funktionen, die Miradore so essenziell machen. Probiert das unbedingt selbst aus! Das komplette und plattformübergreifende Angebot lässt sich unverbindlich für 14 Tage testen. Wenn der Testzeitraum nicht ausreicht, kann man ihn um weitere 7 Tage verlängern. Und falls sich Fragen auftun, vereinbart direkt einen Termin mit Andreas Handler – eurem persönlichen Ansprechpartner. Vielen Dank an das gesamte Team von Miradore für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

„DoMarks“ unterstreicht die Wichtigkeit von URLs in To-do-Apps

DoMarks – eine To-do-App für Lesezeichen. Welch großartiger Fokus! Zwei iPhone-Screenshots der DoMarks-App, die die URL-Übersicht zeigen. Ein Webartikel, über den ich hier schreiben will, identifiziert sich über eine URL. Eine App-Store-Software, die ich ausprobieren möchte, ist in meiner Aufgaben-App primär eine URL. Die nächste TV-Serie auf meiner „Später-Anschauen“-Liste merke ich mir über eine …ganz genau …URL. Gleichermaßen gilt das für Rezepte, einen bevorstehenden Restaurantbesuch und die nächste (Amazon-)Anschaffung. Meine To-dos sind (fast) ausschließlich an URLs geknüpft. Viele Aufgaben-Apps behandeln eine Webadresse allerdings nur als optionale Meta-Information – gleichgestellt mit angehängten Notizen, Bilder oder TAGs. DoMark stellt im Gegensatz dazu URLs in den absoluten Mittelpunkt. Zwei iPhone-Screenshots der DoMarks-App, die Pop-up-Menüs zeigen. Die App erkennt URLs in der Zwischenablage oder merkt sich Adressen, die ihr über das Teilen-Menü schickt. Anschließend zieht es sich automatisch den passenden Titel für diesen Eintrag. Das spart mir die meiste Zeit, gleich nach der Möglichkeit alle Webadressen ohne Zwischenschritt (!) aus DoMarks heraus zu öffnen. Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob sich durch eine Fingerberührung die Bearbeitung des Eintrags öffnet oder gleich die Webseite aufspringt. DoMarks lebt seit zwei Jahren im App Store für iOS, iPadOS und macOS. Eure Datenbank synchronisiert sich über iCloud. Als vollständige To-do-Anwendung fehlt mir die Möglichkeit ein Fälligkeitsdatum zu setzen. Das vermisse ich für eine bessere Organisation. Übersicht behält man durch die Sortierung in Kategorien (Lesen, Kaufen, Schauen etc.), eine gefilterte Ansicht (Erledigt, Gelöscht etc.) sowie TAGs. Für die schnelle Navigation wünsche ich mir aufspringende („Pull-Down“-)Menüs. Verschachtelte Einträge, die im Vollbild aufspringen, sind nämlich auf dem Weg nach draußen. Ich möchte einen Eintrag lange antippen können und plädiere außerdem für eine manuelle Sortierung. iPad-Screenshot von DoMarks neben Albums. Ganz ehrlich: Die objektive Bewertung fällt schwer; DoMarks trifft bei mir einen Nerv. Mir laufen tagtäglich unzählige URLs durch die Finger. Ein synchronisierendes Verzeichnis, angesiedelt zwischen GoodLinks (als Linksammlung) und Apples Erinnerungen-App (als klassische To-do-App), das ich schnell bespielen und einsehen kann, ist dafür sehr hilfreich. Wer sich nur sporadisch einen Link merkt, will keine zweite (oder dritte) App bemühen. Das ist komplett verständlich. Bei mir hat es DoMark jedoch direkt ins iPadOS-Dock geschafft.

Transparenzverpflichtung: Apples offizielle App-Store-Zahlen in Europa

Tortendiagramm über die Verteilung der App-Store-Größen.
Online-Plattformen mit monatlich durchschnittlich 45 Millionen oder mehr aktiven Nutzern des Dienstes in der Union können als sehr große Online-Plattformen (VLOPs) bezeichnet werden. Vor diesem Hintergrund sind die nachstehenden Zahlen, die gemäß Artikel 24 Absatz 2 des Gesetzes über digitale Dienste in Bezug zu den Dienstleistungsnutzern zusammengestellt wurden, Näherungswerte, die Apple im Rahmen seiner normalen Geschäftstätigkeit ohne Weiteres zur Verfügung stehen:
  • iOS App Store: 101 Millionen
  • iPadOS App Store: 23 Millionen
  • macOS App Store: 6 Millionen
  • tvOS App Store: 1 Millionen
  • watchOS App Store: Weniger 1 Millionen
  • Apple Books e-books: Weniger 1 Millionen
  • Bezahlte Podcast-Abonnements: Weniger 1 Millionen
Ungeachtet weiterer Überlegungen über die rechtliche Einstufung ist Apple der Ansicht, dass jede Version des App-Stores eine eigenständige Online-Plattform im Sinne des GdD bildet und nur der iOS App-Store als VLOP angesehen werden kann. Trotzdem beabsichtigt Apple, auf freiwilliger Basis alle existierenden Versionen des App-Stores (einschließlich der Versionen, die zurzeit nicht die Voraussetzungen für die Einstufung als VLOP erfüllen) an die geltenden GdD-Vorschriften für VLOPs anzupassen, da die Ziele des GdD mit Apples Zielen, die Verbraucher vor illegalen Inhalten zu schützen, übereinstimmen. Apple.com/de/legal
Zumindest der Aufforderung nach konkreten Nutzer:innen-Zahlen des „Digital Services Act“ kommt Apple nach.

Tipp: Audiodateien zerschneiden

(Vimeo / YouTube)

Ans Ziel führen Fission, Ferrite und/oder Permute.

#352 – Safari-Erweiterungen für iOS + iPadOS – Part 3

Unter ➝ Einstellungen ➝ Safari ➝ Erweiterungen verlinkt Apple zwar zu „mehr Extensions“ im App Store, führt dort dann aber bemerkenswert wenige Apps auf.

Das ist absolut unverständlich, aber ich bedanke mich für den Themenvorschlag dieses Videos.

Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:

iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Häuslebauer in Pocket City 2

Sonntagmorgen. Ich beginne meinen ersten Städtebau in Pocket City 2. Das Tutorial ist noch nicht einmal beendet, da schauen mir beide Kids bei diesem modernen SimCity über die Schulter. Natürlich wusste keiner der beiden bis dato, was SimCity ist. Und diese Wissenslücke, die nehme ich auf meine eigene Kappe. Wir frühstücken daher mehrere Stunden verspätet, aber ich kann jetzt mit vollem Vaterstolz behaupten: Die Kids sprechen nun die Sprache einer Städtebau-Simulation. Meine Tochter spielt Pocket City 2 auf dem iPad. Das ist aber auch ein Verdienst von Codebrew Games. Teil 2 ihres Aufbauspiels führt euch intuitiv und wahlweise stressfrei an diese Wirtschaftssimulation. Ihr könnt euch als Bürgermeister:in zuerst einleben, bevor das Geld knapp wird, die ansässigen Bewohner:innen nörgeln oder eine Nachbarschaft in Flammen steht (weil ihr natürlich keine Feuerwehr gebaut habt!) Die Erkundung eurer aufgebauten Metropole aus dreidimensionaler GTA-Optik macht sie lebendiger, auch wenn die Grafik im „Free Roam“-Mode an steife Playmobil-Figuren erinnern. Diese 3D-Welten führen euch den Spielzielen aus der isometrischen Perspektive zwar nicht näher, aber es drückt den Stadt- und Industrievierteln einen charmanten Charakter auf. Gelungene Städtebauten teilt ihr über einen Code; es lässt sich sogar kollaborativ Aufbauarbeit leisten. Allerdings gibt’s keinerlei Online-Pflicht. Im Mittelpunkt steht ein tolles Einzelerlebnis zum Festpreis – für fünf Minuten in der Mittagspause oder für zwei Stunden am Feierabend. Bitte mehr davon!

Der EDGE Pro

„Kickstarter made me buy it“, obwohl ich den EDGE Pro anders als beworben verwende. In seinen kompakten Abmessungen ist er eigentlich die perfekte iPhone-Halterung für unterwegs – beispielsweise an der Rückseite von einem MacBook. Ich shoppte mir den Magnet-Klapp-Halter jedoch explizit fürs Studio Display, um dort das iPhone als Webcam zu verwenden. iPhone an EDGE Pro in waagerechter Position. 24 EUR war mir das Kickstarter-Experiment wert. Insbesondere weil ich wusste, dass das Schweizer-Team die Kompetenz für Hardware mitbringt. Und ich wurde nicht überrascht: Die Qualität der Halterung ist exzellent. Die Magnete sind mächtig stark; das Scharnier ist absolut solide. Es erfordert Gegendruck zum Öffnen und bleibt millimetergenau im erwünschten Winkel. Vier Kreditkarten-dünn ist die Alternative zum vergleichsweise grobschlächtigen „Belkin iPhone Mount“. Über eine kleine Aussparung lässt sich die zusammengeklappte Konstruktion mühelos mit zwei Fingern öffnen. Im Gegensatz zur magnetischen Halterung von Belkin aus dem Apple Store sitzt der EDGE Pro nicht nur auf der Oberseite von meinem Bildschirm, sondern hält das iPhone zusätzlich auch hochkant an einer Display-Seite. iPhone an EDGE Pro in horizontaler Position. Wer seinen Bildschirm nicht am Monitorarm aufhängt, findet in der seitlichen Platzierung eventuell eine passendere Kameraperspektive. Kopf- und Displayhöhe fallen bei Menschen bekanntlich sehr unterschiedlich aus. Wem die Webcam auf der Oberseite seines Displays immer zu hoch war, bevorzugt vielleicht die Befestigung an der Seite. Allerdings nimmt euch der EDGE Pro dafür in die Pflicht: Die abnehmbare Halterung benötigt magnetische Sticker auf der Bildschirmrückseite. Und diese Sticker, die verbleiben dort dauerhaft. Sie sind extrem dünn und man hat genau eine einzige Chance sie anzubringen. Dem Paket liegt zwar ein dünner Draht bei, der beim Entfernen helfen soll, ich habe das allerdings nicht geschafft. Irgendwie bekommt man die Aufkleber natürlich runtergekratzt, aber ihr testet hier besser viermal die erwünschte Position, bevor ihr tatsächlich klebt. Insbesondere ist das Scharnier des EDGE Pro zu beachten, das sich in nur eine Richtung komplett zusammenklappt. Ihr stellt euch also die Frage: Steht das Scharnier über den Displayrand hinaus und soll die Vorderseite oder Rückseite des Telefons zu euch zeigen? Bild zeigt Studio-Display-Rückseite und EDGE Pro das ein iPhone hält. Alle Auflageflächen des EDGE Pro sind magnetisch, aber nicht jedes gummierte Pad ist mit identisch-starken Magneten besetzt. Mein (gewichtiges) iPhone 14 Pro Max benötigt ein MagSafe-kompatibles Pad. Man erkennt es durch ein aufgedrucktes Logo. Rolling Square zeigt in seinen offiziellen Produktfotos das iPhone mit seinem zu euch gerichteten Screen. Mir ist diese Befestigung komplett unwichtig: Auf mich sollen für FaceTime-Gespräche die rückseitigen (besseren!) Kameras zeigen. Stichwort: Continuity Camera (Integrationskamera). FaceTime-Gespräche nehme ich häufig am iPhone entgegen, übergebe das Telefonat im Office dann jedoch an den größeren macOS-Bildschirm. Mit Continuity Camera verwende ich trotzdem weiter die iPhone-Kamera und bin nicht auf die bröselige Studio-Display-Webcam angewiesen. Obendrein bekomme ich durch das iPhone die Deskview (Schreibtischansicht), obwohl ich den Blick auf meinen Arbeitsplatz nicht häufig verwende. Continuity Camera startet automatisch; mit Camo Studio Pro gibt’s noch weitere Einstellungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, ich stecke ein Kabel ein und starte die iPhone-App. Bild zeigt Studio-Display, das an seiner Seite ein iPhone hält. Ich mag’s minimalistisch. Meine Priorität ist eine immer verfügbare, aber trotzdem unsichtbare Halterung. Der EDGE Pro schafft diesen Kompromiss durch seine Klapptechnik. Sitze ich vor dem Studio Display, verschwindet die Halterung dahinter. Und sollte sie mich dort trotzdem stören, ist sie mit einem Handgriff abgenommen. Top-down-Ansicht von iPhone, das über EDGE Pro am Studio Display hängt. Würde ich beruflich den ganzen Arbeitstag in Team-Meetings hängen, verbleibe ich bei einer verkabelten Anbringung oder kauft mir direkt eine dedizierte Webcam. Ich verbringe einmal pro Woche eine solche Session vor der Kamera, und bin dafür entsprechend ausgestattet. Für alle täglichen Kurzanrufe zur Familie muss es jedoch das iPhone sein. Und dafür ist das EDGE Pro eine clevere Ergänzung für mein Desk Setup.

Multicam-Schnitt mit LumaFusion

(Vimeo / YouTube)

Am beeindruckendsten ist die verständliche Umsetzung. Multicam Studio ist ein technisch anspruchsvolles Feature, aber „dead simple“ implementiert.

Das offizielle Tutorial zeigt noch mehr Tricks.