Mujjo’s „Shield Case“
Mujjo ist ein jährlicher Garant für exzellente Lederhüllen –wahlweise mit oder ohne Kreditkartenfach. In diesem Jahr umhüllt jedoch ihr brandneues „Shield Case“ mein Pro Max.
Wenn’s angemessen ist, greife selbst ich zu einer Hülle – etwa beim (Outdoor-)Sport oder wenn das Telefon in einem Käfig klemmt. Team Hüllenlos ist keine Religion.
Das „Shield Case“ ist zwar eine Fingerkuppe höher und breiter als Apples FineWoven, aber massiv stabiler. Die Lippe des steifen Rahmens greift über den Displayrand, und lässt euch das Telefon kopfüber auf Tischplatten legen, ohne dass dabei der Bildschirm die Platte berührt.
Die Einfassung ist aus diesem Grund am kopfseitigen Lautsprecher/Mikrofon minimal ausgespart. Ich betone dieses kaum sichtbare Detail, weil’s die Aufmerksamkeit zeigt, die bei der Case-Konstruktion eine Berücksichtigung fand.
Mein bunter Mix aus USB-C-Kabeln passt obendrein durch die Ausstanzung für den neuen iPhone-Anschluss. Das gilt ganz gewiss nicht für jede USB-C-Strippe, aber Apples Case gibt hier bemerkenswert weniger Spielraum.
Das Mujjo-Testmuster erreichte mich drei Tage bevor (!) Apple sein neues iPhone überhaupt ankündigte. Während viele Hüllenhersteller mit einem solchen Produktionsvorsprung zur eigenen Sicherheit den Action-Button komplett knopflos ließen, war Mujjo mutiger: An der Action-Button-Position sitzt ein richtiger Knopf, der obendrein befriedigend KLICKT.
Die Wahl für matte Plastikbuttons verstehe ich hier allerdings nicht. Mujjo’s Case-Knöpfe waren seit Jahren auf Augenhöhe mit den Metallknöpfen, die Apple in seine Hüllen setzt. Die alten (leicht glänzenden) Metallknöpfe wären mir hier lieber.
Apropos Rahmen: Das Case ist oben und unten abgerundet, seitlich jedoch konkav. Ich empfinde es in seiner matten Optik als angenehm griffig. Trotzdem gleitet es weiterhin mühelos in Hosen- oder Jackentaschen und merkt sich obendrein keine Fingerabdrücke.
Der rückseitige Buckel beschützt massiv die Kameraobjektive. Selbst wenn man wollte, liegen die Linsen nirgends mehr auf.
Mir ist das nicht wichtig, weil die Objektiv-Abdeckung aus Saphirkristall nicht zerkratzt. Ich kann jedoch nachempfinden, wenn man sich daran stört; auch wenn’s unbegründet ist.
Ein Prägedruck auf der hochwertigen Schiebeschachtel, eine elegante Mikrofaser der Innenseite sowie die MagSafe-Kompatiblität – inklusive der unauffälligen Gravur des Herstellernamens – runden das Gesamtbild ab. Mujjo Cases sind auch deshalb gute Geschenke, weil sie verstehen ihren Wert richtig zu präsentieren.
Wenn’s angemessen ist, greife selbst ich zu einer Hülle – etwa beim (Outdoor-)Sport oder wenn das Telefon in einem Käfig klemmt. Team Hüllenlos ist keine Religion.
Das „Shield Case“ ist zwar eine Fingerkuppe höher und breiter als Apples FineWoven, aber massiv stabiler. Die Lippe des steifen Rahmens greift über den Displayrand, und lässt euch das Telefon kopfüber auf Tischplatten legen, ohne dass dabei der Bildschirm die Platte berührt.
Die Einfassung ist aus diesem Grund am kopfseitigen Lautsprecher/Mikrofon minimal ausgespart. Ich betone dieses kaum sichtbare Detail, weil’s die Aufmerksamkeit zeigt, die bei der Case-Konstruktion eine Berücksichtigung fand.
Mein bunter Mix aus USB-C-Kabeln passt obendrein durch die Ausstanzung für den neuen iPhone-Anschluss. Das gilt ganz gewiss nicht für jede USB-C-Strippe, aber Apples Case gibt hier bemerkenswert weniger Spielraum.
Das Mujjo-Testmuster erreichte mich drei Tage bevor (!) Apple sein neues iPhone überhaupt ankündigte. Während viele Hüllenhersteller mit einem solchen Produktionsvorsprung zur eigenen Sicherheit den Action-Button komplett knopflos ließen, war Mujjo mutiger: An der Action-Button-Position sitzt ein richtiger Knopf, der obendrein befriedigend KLICKT.
Die Wahl für matte Plastikbuttons verstehe ich hier allerdings nicht. Mujjo’s Case-Knöpfe waren seit Jahren auf Augenhöhe mit den Metallknöpfen, die Apple in seine Hüllen setzt. Die alten (leicht glänzenden) Metallknöpfe wären mir hier lieber.
Apropos Rahmen: Das Case ist oben und unten abgerundet, seitlich jedoch konkav. Ich empfinde es in seiner matten Optik als angenehm griffig. Trotzdem gleitet es weiterhin mühelos in Hosen- oder Jackentaschen und merkt sich obendrein keine Fingerabdrücke.
Der rückseitige Buckel beschützt massiv die Kameraobjektive. Selbst wenn man wollte, liegen die Linsen nirgends mehr auf.
Mir ist das nicht wichtig, weil die Objektiv-Abdeckung aus Saphirkristall nicht zerkratzt. Ich kann jedoch nachempfinden, wenn man sich daran stört; auch wenn’s unbegründet ist.
Ein Prägedruck auf der hochwertigen Schiebeschachtel, eine elegante Mikrofaser der Innenseite sowie die MagSafe-Kompatiblität – inklusive der unauffälligen Gravur des Herstellernamens – runden das Gesamtbild ab. Mujjo Cases sind auch deshalb gute Geschenke, weil sie verstehen ihren Wert richtig zu präsentieren.
Ich musste das erste Mal in diesem Jahr frösteln, bis ich über diese Erkenntnis stolperte. Selbst ohne Touchscreen-kompatible Fingerwärmer haltet ihr mühelos Fotoerinnerungen fest. Zwar dienen (seit immer) auch die Lautstärketasten als Auslöser, aber bis man dort ist, bedarf es gewöhnlich einer Bildschirmberührung.
Das macht die typischen Handwärmer mit Smartphone-fähigen Fingerkuppen nicht überflüssig. Die häufigste Interaktion in klirrender Kälte ist (für mich) jedoch die Kamera. Und die ist mit der Hilfe des Action-Buttons nun auch ohne Ablegen der Handschuhe zu erreichen.

Ganz charmant prallen hier Billardbälle aufeinander und landen dann (bestmöglich) in einer seitlichen Tasche. Passender wäre die Beschreibung (Golf-)Loch, weil die Anzahl eurer Versuche im Jargon von diesem Rasensport (mit)zählt.
Das Spiel denkt sich konstant neue Tische aus, die ihr in kurzen Zeit-Häppchen konsumiert. Ich liebe den knalligen Grafikstil, die quietschigen Animationen und die dezente Verwendung der Taptic Engine.
Der Funk-Soundtrack verführt mich manchmal dazu, unkoordiniert die Kugel über den Tisch zu feuern, so wie ich das auch bei Billardtischen in Kneipen mag. Ein Schalter in den Einstellungen knipst euch für diesen nonchalanten Spielstil alles frei.
Eine ganz große Empfehlung, für ein (kugel-)kleines Hosentaschenspiel.