Die iCloud-Fotomediathek geteilt – und wieder getrennt
Von Apples geteilter iCloud-Fotomediathek hört man auch im vierten Jahr wenig. Das ist ein gutes Zeichen. Das Feature fällt durch Unauffälligkeit auf; es scheint in seinem abgesteckten Umfang zu funktionieren.

Für uns habe ich sie jedoch wieder abgedreht; wir haben sie nie wirklich genutzt. Ich empfand es im besten Fall irritierend, dort fremde Bilder zu sehen – selbst wenn es keine unbekannten Fotos sind.
Der ausschlaggebende Grund war jedoch die Bedienlogik: Es ist schlicht zu leicht, versehentlich Bilder in die gemeinsame Sammlung zu stecken. Den Button „Geteilte Mediathek“ in der Kamera drückt man gerne aus Versehen; deaktiviert man ihn, wird garantiert nie ein Foto geteilt.
Auch der Foto-Import von einer SD-Karte auf einem iPad kitzelt jedes Mal die Nerven: Dort ist es nicht einmal ein Button, sondern ein viel zu kleines Textlabel. Trifft man es nicht, landet der Import meiner Fotos fürs Blog bei der Familie.
Die Trennung verlief jedoch vorbildlich – mit der Entscheidung, ob man die geteilten oder lediglich die eigenen Fotos/Videos behalten möchte.
Wenn iOS 27 die Begrenzungen für geteilte Alben lockert – insbesondere in Bezug auf die Auflösung –, wird das bei uns sicherlich ein noch beliebterer Weg eigene Fotos untereinander auszutauschen – ohne sich gleich auf eine gemeinsame Fotosammlung einzulassen.