Livescribe 3 – der letzte Smartpen
Die Generation Smartpen läuft (sich) aus. Während in den letzten Jahren Hybrid-Stifte, mit denen man auf Papier schreibt aber seine Aufzeichnungen digital archiviert, praxisnahe Gadgets waren, verabschiedet sich das Konzept langsam. Livescribe Inc. ist eine der letzten bekannten Firmen für diese Technik. Der Smartpen in Version 3 könnte eines der letzten ihrer Modelle sein, die noch eine breite Zielgruppe fanden.
Zwei Gründe:
Der Griffel besitzt in seiner Mitte einen strukturierten Ring. Dreht man daran, fährt die Kugelschreibermine aus und die drahtlose Bluetooth-Verbindung zum iPhone/iPad wird aktiviert. Jede Notiz, jede Grafik, die ab jetzt das spezielle Livescribe-Punktpapier erreicht, wandert nahezu in Echtzeit aufs Telefon/Tablet. Sollte kein iOS-Gerät verbunden sein, speichert der Stift die Texteingaben zwischen und überspielt sie bei der nächsten Verbindung.
Alle Niederschriften und Audiomitschnitte – ‚Pencasts‘ genannt, landen in der übersichtlichen Livescribe-Software (kostenlos; universal; App-Store-Link). Von dort schickt man seine Aufzeichnungen zu Evernote oder Microsofts OneNote.
Den Stift selbst empfand ich als rutschig, eher klobig in der Handhabung und in seinem Plastik-Mantel als nicht sehr hochwertig. Wer Wert darauf legt Notizen per Hand zu verfassen, legt vielleicht auch Wert auf einen guten Stift. Ich halte genau das für kein theoretisches Problem.
Nichtsdestotrotz: Der Livescribe 3 tut was er verspricht. In allen meinen Tests übertrug er die niedergeschriebenen Notizen lückenlos – auch nachträglich. Obendrein orientiert er sich ‚nach vorne‘; in Richtung einer Technik, die ihn über kurz oder lang ersetzt. Das ist ihm hoch anzurechnen. Und trotzdem glaube ich, dass der Livescribe Smartpen 3 ein Problem lösen möchte, das ich und viele andere bereits heute nicht mehr haben.
- (OCR-)Scanner-Software im iPhone ist gut, fast sehr gut. Die rückseitige Kamera fotografiert aufgeschriebenen Text absolut leserlich und arbeitet pfeilschnell. Es dauert keine Minute, in der Apps wie PDFpen Scan+ (6.99 €; universal; App-Store-Link) oder Scanbot (kostenlos; universal; App-Store-Link) fünf DIN-A4-Seiten erfasst haben.
- Die Technik sitzt mittlerweile im Bildschirm. Microsoft kaufte für sein Surface 3 druckempfindliche Displaytechnik, die nicht nur zum Zeichnen, sondern auch für Notizen in Handschrift ideal ist. Das iPad Air 2 ist noch nicht soweit. Ein mögliches iPad Pro mit Force-Touch-Technik liegt aber auf der Hand.
Der Griffel besitzt in seiner Mitte einen strukturierten Ring. Dreht man daran, fährt die Kugelschreibermine aus und die drahtlose Bluetooth-Verbindung zum iPhone/iPad wird aktiviert. Jede Notiz, jede Grafik, die ab jetzt das spezielle Livescribe-Punktpapier erreicht, wandert nahezu in Echtzeit aufs Telefon/Tablet. Sollte kein iOS-Gerät verbunden sein, speichert der Stift die Texteingaben zwischen und überspielt sie bei der nächsten Verbindung.
Alle Niederschriften und Audiomitschnitte – ‚Pencasts‘ genannt, landen in der übersichtlichen Livescribe-Software (kostenlos; universal; App-Store-Link). Von dort schickt man seine Aufzeichnungen zu Evernote oder Microsofts OneNote.
Den Stift selbst empfand ich als rutschig, eher klobig in der Handhabung und in seinem Plastik-Mantel als nicht sehr hochwertig. Wer Wert darauf legt Notizen per Hand zu verfassen, legt vielleicht auch Wert auf einen guten Stift. Ich halte genau das für kein theoretisches Problem.
Nichtsdestotrotz: Der Livescribe 3 tut was er verspricht. In allen meinen Tests übertrug er die niedergeschriebenen Notizen lückenlos – auch nachträglich. Obendrein orientiert er sich ‚nach vorne‘; in Richtung einer Technik, die ihn über kurz oder lang ersetzt. Das ist ihm hoch anzurechnen. Und trotzdem glaube ich, dass der Livescribe Smartpen 3 ein Problem lösen möchte, das ich und viele andere bereits heute nicht mehr haben.
- Dieses (positive) Video-Review demonstriert die Funktionen anschaulich. ↩
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