iPhone-Zubehör: Withings’ Blutdruckmessgerät (+Video)

von alex olma | 22. Juni 2011 | 14:48 Uhr

Hardware-Zubehör für den iOS-Dock-Anschluss ist, ausgenommen scheppernden Musikanlagen, eher selten. Diese grün-weiße Armbinde mit rundem Metall-Totschläger ist ein Blutdruckmessgerät, das seine Daten digital an ein iPhone oder iPad ausgibt. Eine App, die ebenso auch für die WiFi-Waage (Affiliate-Link) aus gleichem Haus funktioniert, nennt sich WiScale (kostenlos; Universal; App Store-Link). Hier lassen sich alle Werte des arteriellen Drucks inklusive dessen Erhebungszeitpunkt abspeichern.

DirektBlutdruck*

Ich mag die (deutsche) Hilfe der App, die fragt: “Was sind die häufigsten Ursachen für Bluthochdruck?” um dann (unter anderem) zu antwortet: “Derivate der Lakritze, Kokain und Anabolika“. Gut zu wissen!

Nein, ernsthaft. Alle Messwerte, die bei Bedarf auch unter http://my.withings.com gesammelt werden (und per Mail an den Doktor oder Google Health geschickt werden können), versuchen sich so transparent und exakt wie möglich den Messungen zu widmen. Das Gerät ist mit CE-Zertifizierung EC-Zertifizierung versehen und gibt eine Genauigkeit von ±3 mmHg bei der Blutdruckmessung sowie ±3% für die Pulsmessung an. Um möglichst akkurat zu arbeiten, kann das iPhone-Accessoire einen dreifachen Durchlauf veranlassen und daraus den Mittelwert einer Einzelmessung bestimmen. Ob dies aus medizinischer Sicht ausreichend genau funktioniert, mag ich nicht zu beurteilen.

Von einem Mediziner habe ich mir erklären lassen (Danke, Henning!), das Messmanschetten für den Oberarm genauer als Blutdruckmessgeräte fürs Handgelenk arbeiten. Dieses Gerät ist für den Oberarm konzipiert, wirft jedoch die Frage auf ob auch besonders schlanke Personen, Kinder und adipöse Patienten berücksichtig werden. Die Manschette ist in ihrem hinteren Teil aus einem steiferen Material, das in der Ausgangsstellung einen Durchmesser von 6.5 Zentimetern aufweist. Durch den Klettverschluss lässt sich hier in beide Richtungen nachjustieren.

Die Stromversorgung für den Mini-Motor treiben vier AAA-Batterien an. Das Gerät ist an seiner Außenseite ‘wischdesinfizierbar’ und hauptsächlich für den persönlichen Gebrauch vorgesehen.

Die App für iPhone, iPod touch und iPad ist kostenlos; das Blutdruckmessgerät schlägt mit knackigen 139 Euro zu Buche (Affiliate-Link) – erheblich teurer als jede andere auf Amazon zu findende (Analog-)Ausführung. Wer jedoch einen konkreten Anwendungsfall mitbringt und auf die manuelle Zahlen-Eingabe sowie die Messwert-Verwaltung gerne verzichtet, ist – trotz Premium-Preis – sicherlich nicht uninteressiert.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Veredelt: hölzerne iPhone-Rückseite

von alex olma | 17. Juni 2011 | 13:37 Uhr

IPhoneBlog Holz

Das iPhone 4 besitzt am Boden seines Gehäuserahmens zwei Schrauben – je nach Produktions-Woche oder Reparatur-Zeitpunkt Torx respektive Kreuzschlitz. Entfernt man diese Gewindestifte, lässt sich innerhalb von 30 Sekunden die komplette Rückseite austauschen.

Die Druckerei Murr aus Karlsruhe bietet unter einzigartigeARTIKEL.de Wechsel-Rückseiten in Holz und Metall an, die sich mit einer individuellen Lasergravur verzieren lassen – sowohl Text- als auch Bild-Brandmarken sind möglich. Ein ‘verschnitzter’ Echtholz-Rücken kostet zwischen 40 und 80 Euro. Diverse Beispiel-Motive hält der hauseigene Flickr-Account vorrätig.

Qualitativ vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien sind diese Schmuckwerke (logischerweise) nicht. Diese Schmuckwerke sind qualitativ nicht vergleichbar mit den unzähligen Plastik(-klebe-)folien. Mit privaten Foto, Zeichnungen oder auch Firmenlogos bekommt Apples Standard-Hardware einen Tupfen Individualität. Wer sein Telefon nach zwei Jahren (Vertrags-)Laufzeit weitergibt, tauscht flink zum Original-Buckel zurück.

Definitiv eine Empfehlung als nette Geschenkidee, mit individueller Note, ohne Einschicken und lebenslanger Tätowierung.

[24-Tage-im-Dezember] BioLogic Bike Mount – 23/24

von alex olma | 23. Dezember 2010 | 07:50 Uhr

DirektBikemount* – Affiliate-Link (Classic, 3G, etc.) – Web-Verweis (iPhone-4-Modell ab Juni 2011)

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[iPad-Zubehör] Tom Bihn – Ristretto / Messenger Bag

von alex olma | 4. Juni 2010 | 16:25 Uhr

Tom Bihn ist ein kleines, familiäres Unternehmen aus Seattle, das seit über 20 Jahren Taschen entwirft und schneidert. Das ‘Messenger Bag’ Ristretto ist eine speziell für den iPad-Transport ausgelegte Tasche, die sich in dieser Form erst seit einigen Monaten im Sortiment des US-Herstellers befindet. Macworld.com stellte der Umhängetasche aus Nylon bereits hohe Empfehlungsschreiben aus, was deren Verfügbarkeit nicht gerade zuträglich war.

Ich trage seit Mitte Mai, das in verschiedenen Farbkombinationen erhältliche ‘Sackerl’ mit mir spazieren, und kann – trotz hohen Importkosten von insgesamt 150 € – ebenfalls nur Gutes berichten.

DirektTom*

Eine schaumstoffartige Innentasche bringt passgenau das iPad, inklusive Apple Case, unter. Zwischen dem gefütterten Innenleben und der vorgelagerten Abtrennung, lässt sich (zusätzlich) noch ein MacBook Air unterbringen. Dies ist dann zwar von der Taschenseite aus einsehbar, lässt sich jedoch durchaus in dieser Kombination verwenden. Im ‘Vorraum’ finden kleine Wasserflaschen, iPhones, Geldbörsen und Schlüssel Unterschlupf.

Die Verarbeitung ist erstklassig. Der ‘Absolute Shoulder Strap’, ein verstärkter Tragegurt für $30 US-Dollar Aufpreis, lohnt, obwohl ich das ‘Standard-Trageband’ nicht im direkten Vergleich gesehen habe. Alle (Plastik-)Schnallen und (Metall-)Riemen wirken extrem robust, was die Tasche für mich derzeit zur ersten Wahl macht. Trotzdem kneift der Preis. $110 US-Dollar sind zwar vollkommen akzeptabel, die zusätzlichen $40 US-Dollar Versand und 20 €-Einfuhrumsatzsteuer schmerzen jedoch.

Zumindest solange, bis man die Tasche in der Hand hatte.

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-> Tom Bihn – Ristretto

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Zubehör: ‘Cylon-Stand’ für sechs iPad-Positionen am Schreibtisch

von alex olma | 28. Mai 2010 | 11:22 Uhr

DirektCylon

Um das iPad am Schreibtisch in Position zu bringen, bedarf es Zubehör. Das offizielle Apple-Dock (29 €) kann ich dafür leider überhaupt nicht empfehlen. Erstens bietet es lediglich eine (senkrechte) Aufstellmöglichkeit, zweitens passt das iPad in dem (wiederum empfehlenswerten) Apple Case (39 €) nicht in diese Vorrichtung.

Der Accessoire-Markt ist hierzulande noch recht jungfräulich, hat jedoch – aus privater Not – schon eine Münchner Eigen-Fabrikation zu Tage gefördert. Der Cylon-Stand ist ein dreiteiliger Plexiglas-Aufsteller, der das Apple-Gerät in sechs verschiedenen Standpunkten (horizontal und vertikal zusammengezählt) vor seinem Benutzer aufbaut.

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Die Steck-Konstruktion besteht aus sechs Millimeter dickem Material, das sich mit zwei Handgriffen zusammensetzen oder auseinanderbauen lässt. Auf besonders glatten Oberflächen sichern vier kleine Gummifüsse den Ständer. Damit bietet das Design einen ausgesprochen soliden Halt, der sich trotzdem flexibel gestaltet. Auch ein iPad im offiziellen Apple Case wird nicht diskriminiert und lässt sich problemlos in zwei Positionen (sowohl senk- als auch waagerecht) positionieren.

Nur auf Bestellung wird der Laser angeworfen, der das dreiteilige Set ausschneidet. Deshalb ist der Preispunkt mit rund 40 Euro (inklusive Versand) recht hoch. Geliefert wird platzsparend in einem Plastik-Schuber.

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Wer sich sein iPad als Status-Bildschirm oder zweiten System-Monitor auf den Arbeitsplatz stellen möchte, muss sich Gedanken über eine entsprechende Vorrichtung machen. Der Cylon-Stand bietet dafür einen ersten, leider hochpreisigen, Gedankenanstoß.

-> http://cylonstand.com/

[update III] iPad-Mobilfunktarife + Zubehör

von alex olma | 10. Mai 2010 | 07:37 Uhr

3G-Tarife.jpg

Seit dem heutigen Morgen können iPad-Vorbestellungen im Apple Online Store (Affiliate-Link*) aufgegeben werden. Maximal zwei Geräte dürfen pro Person für eine Lieferung zum 28. Mai bestellt werden. Drei unterschiedliche Speichervarianten für zwei verschiedene Gerätetypen stehen dabei zur Verfügung. Die Abweichungen zwischen iPad WiFi und iPad WiFi + 3G finden sich in einem Mikro-Simkartenslot für die UMTS-Nutzung (schwarze Plastikabdeckung an der Gehäuserückseite) und einem GPS-Modul. Ansonsten sind die Geräte baugleich.

Für das UMTS-Gerät schließt Apple in Deutschland Partnerschaft mit zwei Mobilfunkanbietern. Der Gerätebestellung beigelegt werden können eine Mikro-Simkarte von Vodafone und O2 für jeweils 20 Cent-Aufpreis. Die Buchung der Monatstarife kann direkt vom Gerät aus durchgeführt werden.

Vodafone

Der Vodafone-Tarif “MobileInternet Basis” beinhaltet ein Datenvolumen von 200MB für 19.95 Euro. Unbegrenzt surfen lässt sich (theoretisch) mit 7.2 Mbit für 29.95 Euro, wobei die Monatsflat bis zum 31.07.2010 (kostenfrei) inklusive ist. Der Tarif verlängert sich nach seiner Laufzeit von einem Monat automatisch, kann jedoch immer gekündigt beziehungsweise gewechselt werden. Vodafone gibt an, das der “MobileInternet Basic”-Tarif ausschließlich im iPad genutzt werden darf.

Nachdem die 200MB der ‘kleinen’ Tarifvariante aufgebraucht sind, schaltet sich die Netzverbindung ab. Für den ‘unbegrenzten’ Tarif wird nach einem Datenvolumen von 3GB die Verbindung auf 64 kBit/s gedrosselt. Vodafone schließt im Kleingedruckten ausschließlich die Nutzung von Voice over IP, Instant Messaging und Peer-to-Peer aus.

O2

Die Telefonica-Tochter O2 stellt sich (preislich) konkurrenzfähiger auf. Hier kosten 200MB Daten runde 10 Euro. 1GB schlägt mit 15 Euro zu Buche und ‘unbegrenztes’ Surfen ist für 25 Euro zu erwerben. Im Moment geht hier noch alles etwas durcheinander. Die Details sind von Apple.de (siehe Screenshot) falsch verlinkt beziehungsweise nicht verfügbar.

Update

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O2 nennt seine Tarife “Blue S + M und L”. Nach dem Verbrauch des eingeschlossenem Datenvolumens wird die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt.

Prepaid

Die iPads sind jedoch nicht wie das iPhone an nur einen Mobilfunkpartner in Deutschland gebunden. Prepaid-Angebote von Simyo oder Blau.de sind mit den verkleinerten Simkarten bereits gesondert zu bestellen. Hier können TagesPakete (100MB für 3.90 € bei Blau.de) oder Monatstarifen (1GB 9.90 € bei Simyo) gebucht werden.

Die Telekom hat sich bislang noch nicht offiziell geäußert, welche iPad-Tarife zur Verfügung stehen oder ob vergünstigte Angebote für iPhone-Kunden bereitgestellt werden. In der Gerüchteküche befinden sich Tagespreis von 4.95 €, die im Monat 34.95 € kosten sollen. Aktive iPhone-Kunden könnten mit 2.95 € (pro Tag) beziehungsweise 19.95 € (pro Monat) bedient werden.

Update: Eine offizielle Telekom-Pressemitteilung soll in den nächsten 48 Stunden erscheinen. Update Ende


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Update II

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Die Der Das Twitter ist schneller als die PR-Mitteilung: @deutschetelekom bestätigt die iPad-Tarife. Mehr Informationen gibt es dazu in dieser Broschüre.


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Update III

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Falls der oben eingebundene Link untergegangen sein sollte: Die Telekom stellt zwei “Xtra-Tarife” für das iPad vor, die pro Tag mit 4.95 € beziehungsweise 34.95 € pro Monat unbegrenztes Datenvolumen (Drosselung ab 3GB) beinhalten. Das Startguthaben von 10 € deckt die Bereitstellungskosten von 9.95 €. Ab Juni kommen “CombiCard Connect“-Tarife dazu.

Micro-Simkarten werden zum iPad-Verkaufsstart verfügbar sein.

-> T-Mobile.de (Affiliate-Link)


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Da sich alle Tarife jedoch auch separat im Ladengeschäft oder Online (nach-)bestellen lassen, herrscht keine (Bestell-)Eile.

Zubehör

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Wer sich für eine iPad-Bestellung mit Accessoires entscheidet, muss mit einem gesammelten Versand rechnen. Noch scheinen alle Produkte in ausreichender Anzahl verfügbar. Verzögert sich jedoch nur ein Produkt, kann sich (möglicherweise) die gesamte Bestellung verlängern.

Empfehlen kann ich aus dem Sortiment definitiv das iPad Case für 39 Euro*. Das Gerät liegt damit nicht nur griffiger in der Hand, es lässt sich auch flexibel aufstellen und erfährt durch eine leichte Erhöhung eine gute Schreibposition. Das iPad Dock (29 €*) besitzt für mich keinen großen Mehrwert. Das iPad lässt sich aus dem offiziellen Case nicht im weißen Plastik-Dock positionieren. Wer das Gerät für Diashows in aufrechter Stellung oder beim Anschluss an eine Stereoanlage über ‘Line Out’ betreiben möchte, ist hier jedoch richtig.

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Ich persönlich habe mir noch das Camera Connection Kit (29 €* – Fotos von Speicherkarte übertragen) sowie den Dock-Connector-zu-VGA (29 €* – HD-Videoausgabe an TV-Geräte) in den Warenkorb gelegt.

* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über unseren Affiliate-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.

iPad-Details: Hardware, Datentarife, Entwickler und Zubehör

von alex olma | 27. Januar 2010 | 23:17 Uhr

Hardware

Das iPad erscheint in zwei Varianten, die jeweils drei Speichergrößen von 16 bis 64GB mitbringen. Das 3G-Modell besitzt an der rückwertigen Oberseite eine schwarze Blende, die wahrscheinlich der besseren UMTS-Verbindung geschuldet ist. Das 3G-Modell, inklusive ‘Assisted GPS’, ist 730 Gramm schwer und damit genau 50 Gramm ‘stärker’ als sein WLan-Bruder. Beide Geräte besitzen die Dicke von 1,3 Zentimetern.

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Datentarife

Für das ‘iPad Wi-Fi und 3G’ steht in den USA wieder AT&T als Mobilfunkpartner zur Seite. Zwei Prepaid-Angebote für $14.99 (250MB) und $29.99 (unbegrenzter Datenverkehr) sind zu erwerben, und (überraschenderweise) jederzeit zu kündigen. Zum Einsatz für UMTS kommt eine sogenannte “micro SIM”. Internationale Datentarife sollen im Sommer bekanntgegeben werden.

Entwickler

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Fotos: Tion!

Aus den iPhone OS-Entwicklerkreisen tröpfeln bereits iPad Simulator-Erfahrungen. Erste (GoogleDocs-)Dokumente tauchen auf, die sich den Unterschieden der Schnittstellen zwischen iPhone OS 3.1 und 3.2 widmen.

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Über ein “spezielles Kabel” soll ein zusätzliches Videobild von iPad Third-Party-Anwendungen an einen zweiten Monitor ausgegeben werden können (UIScreenMode). Anscheinend muss dies von Entwicklern jedoch extra in den Programmcode aufgenommen werden. Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt nicht von einer großflächigen Implementation ausgehen. Die Existenz dieser Möglichkeit (beispielsweise) für Präsentationen an einem Projektor, erscheint jedoch sehr reizvoll. Genauso stellt sich nach meinem derzeitigen Informationsstand auch ein direkter Dateiaustausch (UIFileSharingEnabled) zwischen iPad und Desktop-Computer dar. (Danke, MyHumbleSelf!)

Das SDK 3.2 ist in seiner Beta-Variante nicht für das Apple-Telefon geeignet.

Zubehör

Das iPad Case soll als Schutzhülle dienen und eine flexible Aufstellung der Position (beispielsweise zum Schauen von Filmen) ermöglichen.

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Bluetooth-Tastaturen sollen sich auch ohne das spezielle iPad-Dock koppeln lassen. Der Multi-touch-Bildschirm soll bis zu fünf gleichzeitigen Fingereingaben verarbeiten. Ob andere Geräte, wie beispielsweise Bluetooth-Spielekontroller ebenfalls verbunden werden können, bleibt vorerst offen.

Das ‘iPad Camera Connection Kit’ ermöglicht die Übertragung von SD-Speicherkarten über den Dock-Anschluss auf das iPad.

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Software

Apple spricht erstmals von 140.000 offiziellen Anwendungen. Firemint, der Entwickler hinter Real Racing (3.99 €; App Store-Link) und Flight Control (0.79 €; App Store-Link), kündigt umgehend eine höher aufgelöste iPad-Version an. Erste ‘Hands-On’-Berichte sprechen davon, dass speziell für Spiele eine Überarbeitung der Software notwendig sein wird um die virtuellen Joystick-Eingabe richtig zu positionieren.

Engadget hat bereits Hand angelegt:

iPhone 3G S unterstützt OpenGL ES 2.0

von alex olma | 10. Juni 2009 | 12:26 Uhr

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Die Hardware-Veränderungen des iPhone 3G S integrieren eine OpenGL ES 2.0-Unterstützung. Ein Detail, das in der Keynote nur beiläufig Erwähnung fand und bis auf einige Ausnahmen auch in der Presse keine Rolle spielte. In unserer aktuellsten ‘Bits und so’ Podcast-Episode entfachte darüber eine spannende Diskussion, die ich mit ein paar Gedanken noch einmal anreichern möchte.

Das Thema 2D- sowie 3D-Computergrafik, Parallax scrolling oder jegliche Art von Licht-Effekten, sind für das iPhone ein riesiges Thema, da der App Store-Anteil an Spielen exorbitant steigt. Mit Firmware 2.0 und dem nativen Entwicklungskit zog OpenGL ES auf das iPhone ein. Als lustiges Randdetail ist mir noch in Erinnerung, dass der SDK-Simulator mit den ersten Beta-Versionen (bis SDK Beta 4) noch keine OpenGL-Unterstützung lieferte, obwohl dies hochtrabend in der Präsentation angekündigt wurde.

OpenGL® ES is a royalty-free, cross-platform API for full-function 2D and 3D graphics on embedded systems – including consoles, phones, appliances and vehicles. It consists of well-defined subsets of desktop OpenGL, creating a flexible and powerful low-level interface between software and graphics acceleration. OpenGL ES includes profiles for floating-point and fixed-point systems and the EGL™ specification for portably binding to native windowing systems. OpenGL ES 1.X is for fixed function hardware and offers acceleration, image quality and performance. OpenGL ES 2.X enables full programmable 3D graphics.

via khronos.org

Als der App Store am 29.November die Marke von 10.000 Applikationen erreichte, entfielen zirka 24-Prozent auf die Kategorie Spiele.

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Photo: Mobclix

Möchte man dem Werbeanbieter Mobclix vertrauen, hat sich die prozentuale Kategorie-Verteilung in den folgenden Monaten nicht großartig verändert. Im März 2009 vermeldeten die ‘Analysten’ 6.200 Videospiele, aus 26.000 verfügbaren Programmen. Die aktuellen Zahlen sprechen von 12.000 Spielen bei der Gesamtpopulation von 42.000 Anwendungen. Auf der WWDC wurde dieser Wert bereits auf 50.000 Programme erhöht.

Wie dem auch sei.

Games waren, sind und werden ein großes Thema für das iPhone. Auch in der Zukunft. Eine Technologie, die mehr Performance für diese Spezifikation der plattform- und programmiersprachenunabhängige API gewährleistet, ist daher kein geringer Geschwindigkeitsschub wie erhöhte Prozessorleistung oder ein wenig mehr Arbeitsspeicher – obwohl das iPhone 3G S hier ebenfalls zulegt.

PocketGamer.co.uk sammelte zur OpenGL ES 2.0-Unterstützung fleißig Stimmen von Entwicklern:

I’m very happy that we’ll have a mainstream OpenGL ES 2.0 device. Graphics will take a big leap forward both in quality and framerate.

Distinctive – Nigel Little

The OpenGL 2.0 support will push the iPhone beyond PSP

Fishlabs – Michael Schade

Große Worte, die gleichzeitig einen ganzen Fragekorb aufwerfen. A) Welche Entwickler können sich die kostenintensive Neuentwicklung eines bestehenden Spiels leisten? B) Ist es bei 40.000.000 App Store-fähigen Geräten im Markt überhaupt sinnvoll eine ‘bessere’ 3G S-Version zu schustern? C) Tritt bei steigendem iPhone 3G S-Marktanteil eine Aufteilung zutage, bei der zwei verschiedene Spiel-Versionen im App Store verkauft werden?

Ohne konkrete Antworten für die aufgeworfene Fragebatterie in der Hinterhand zu halten, trotzdem einige Vermutungen: Mit steigender iPhone 3G S-Durchsetzung müssen große Publisher tiefer ins Portemonnaie greifen, um ihre Titel von der Konkurrenz abzuheben. Im Laufe der Zeit wird (und muss) es grundsätzlich eine Verschiebung zu aufwendigeren Projekten mit längeren Entwicklungszeiträumen geben. Der App Store wird weiterhin auf unbestimmte Zeit ein kreuchender und fleuchender Kreativ-Tümpel, bei dem sich Einzelpersonen und kleine, innovative Entwickler einen Namen machen können.

Ob die iPhone-Plattform signifikante Anteile aus dem Handheld-Markt abziehen kann, wird meiner Meinung nach im Wesentlichen davon abhängen, wie viele große Publisher dies mit Geld- und Entwicklungskraft bezuschussen und was die Zubehör-Fraktion an Controllern und Eingabe-Geräten auf den Markt wirft. Die Schnittstelle zum Dockanschluss könnte aus dieser Perspektive ein ganz elementarer Schachzug von Apple gewesen sein.

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