Keine Überraschung: Jobs plante anfangs ohne Mobilfunkanbieter

von alex olma | 16. November 2011 | 12:14 Uhr

IPhoneBlog de Carrier

Steve Jobs initially hoped to create his own network with the unlicensed spectrum that Wi-Fi uses rather than work with the mobile operators, said wireless industry legend John Stanton.

Dies scheint eine dieser “dopey ideas” von Jobs, die zum Zeitpunkt ihrer Überlegung, lange vor dem initialen iPhone-Release, schlicht unvorstellbar wirkt.

Mehrere Jahre später ist ein breit gefächerter Streit zwischen Mobilfunkanbietern und Firmen wie Google, Microsoft und Apple, durch die sich zunehmend überschneidenden Geschäftsfelder (Facetime, iMessage, Maps, etc.), lediglich eine Frage der Zeit.

“Millions of websites use Flash. Get used to the blue legos.”

von alex olma | 9. November 2011 | 10:14 Uhr

“A celebration of Steve’s life.”

von alex olma | 24. Oktober 2011 | 06:53 Uhr

IPhoneBlog de Jobs Biografie

CBS News zeigt ihr ‘60 Minutes‘-Special ‘Steve Jobs: Revelations from a tech giant‘ mit Biograf Walter Isaacson (“Video requires Flash“). Die von ihm verfasste Jobs-Biografie lässt sich seit der gestrigen Nacht als US-Kindle-Edition ($16.99 US-Dollar; Link) oder in Apples iBookstore (15.99 €; App Store-Link) kaufen. Über iTunes ist außerdem das englischsprachige Hörbuch (15.99 €; App Store-Link) verfügbar.

Die deutsche Ausgabe wird am 31. Oktober über Amazon.de (Hardcover/Kindle) sowie am iPhone und iPad (19.99 €; App Store-Link) erhältlich sein.

Apple publizierte außerdem den Campus-Videomitschnitt ‘A celebration of Steve’s life.‘ vom 19. Oktober 2011.

“Remember Netbooks?”

von alex olma | 23. Oktober 2011 | 09:23 Uhr

IPhoneBlog de Netbooks

Foto: Marvel.com

Steve Jobs Biografie-Zitat: “I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go thermonuclear war on this.” ist großartig.

Mein Computer, mein Smartphone, mein Tablet, die mich täglich durch den Tag begleiten – schlicht nicht mehr wegzudenken sind – will ich genau aus solch leidenschaftlichen Händen kaufen. Jemand, der sich in ganzer Person hinter sein Produkt stellt. Jemand, der bereit ist, auch mal komplett falsch zu liegen – über das Ziel hinausschießt – weil er liebt, was er macht und das auch verteidigt: “I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong“.

Allein dadurch setzen sich iPad und iPhone grundlegend von ihrer Konkurrenz ab. “People who are really serious about software should make their own hardware.“, sagte Alan Kay und wurde von Jobs mehrfach zitiert. Er sollte Recht behalten. Das zeigt der Mac in jedem neuen Quartal mit Rekordverkäufen. Von den billigen Plastik-Netbooks spricht kein Mensch mehr (“Tablets pass netbooks in shipments for first time“). Das iPad hat diesen Markt gefressen – in nur zwei kurzen Jahren.

Mittlerweile adaptieren auch andere Hersteller diese Kombination aus eigener Hardware und eigenem Betriebssystem. Android 4.0 gibt Entwicklern die Möglichkeit sich gegen (HTC-Sense-)Geschmacksmuster zu wehren und Microsoft verordnet strenge Hardware-Voraussetzungen für Windows 8.

IPhoneBlog de Blue Screen of Death

Andy Rubin spricht von weltweit 6 Millionen verkauften Android-Tablets – in zwei langen Jahren. Eine bitteres Statement (für alle Beteiligten), weil dies deutlich unterstreicht, wie wichtig Kunden Qualität ist.

Auf was Käufer bei Smartphones scheinbar (noch) nicht achten (“Es muss halt telefonieren könnten“), scheint bei der Entscheidung zum Tablet deutlicher sichtbarer: Herausragende Apps und eine verständliche Bedienung verkaufen iPads (und führen zu Höchstbewertungen bei Umfragen).

Die angesprochene Kombination aus Hard- und Software ist dessen elementares Fundament. Erst sie haucht den Schaltkreisen Leben ein. Das iPad wird regelmäßig in puncto Tech-Specs übertroffen und keinen Interessenten schert dies. Dass es eine Technik-Presse gibt, die sich trotzdem ‘dem Vergleich’ solcher Zahlen widmet, ist ein anderes Thema.

IPhoneBlog de asymco

Das Kindle Fire ist dafür ein schönes Beispiel: mäßige Hardware mit gigantischem Potenzial.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Amazon-Tablet ein Hit wird. Dabei wildert es sicherlich auch im iPad-Markt – eine Konkurrenz ist es anfänglich trotzdem nicht. Hauptsächlich, weil es sich ausschliesslich einer Kundschaft widmet, die ihr Tablet zum Medienkonsum verwendet. Wie bereits niedergeschrieben, scheint zum Start nur sehr wenig ‘Computer’ im Fire zu stecken.

Das iPad eilt in diesem Punkt voraus, erheblich voraus. Tim Cook behauptete in der letzten Woche: “We think [the tablet] will be even bigger than the PC market“. Sollte er Recht behalten, erschreckt die Vormachtstellung des iPads zu Beginn dieser neuen Computer-Epoche.

Siri: exklusiv fürs iPhone 4S. Aus Gründen.

von alex olma | 16. Oktober 2011 | 18:30 Uhr

Sprach-Assistent ‘Siri’ ist ein exklusives Feature fürs iPhone 4S. Warum das technisch (weitgehend) identische iPad 2 oder Apples populärer Verkaufsschlager, das iPhone 4, diese Neuerung verwehrt bleibt, weiß nur Cupertino selbst. Da es jedoch total angesagt ist, eine (kritische) Meinung darüber zu haben verbreiten, halte auch ich meine Füße nicht still.

IPhoneBlog de Siri

Wer erinnert sich noch an den letzten Sommer und das kleine ‘Drama‘ um die nicht wechselbaren Hintergrundbilder, die iOS 4.0 den Kunden eines iPhone 3G untersagte? Ein paar aufgeregte Gemüter bekamen nach ein paar Tagen der Diskussion ihre Antwort: Der E-Mail-Account von Steve Jobs höchstpersönlich nahm sich die Frage vor und schoss einzeilig “The icon animation with backgrounds didn’t perform well enough.” zurück.

Eine andere Zeit, ein anderes Schlachtfeld: Im Mai 2011 drückte sich ein Gerücht durch die Internet-Leitungen das behauptete, die 3GS-Riege bekommt kein Software-Update auf iOS 5.0. Dieser Sturm im Wasserglas stellte sich bekanntlich als völliger Quatsch heraus. Ich habe die Update-Zyklen damals nachgerechnet. Nach aktuellem Stand der Informationen wird auch das iPhone 3GS – wie bereits seine Vorgänger – lockeren Fußes an der iOS-Update-Grenze von soliden 1.000 Tagen kratzen (aktuell sind es 849 Tage). 2.5 Jahre Support für ein Smartphone nenne ich (weiterhin) ziemlich ordentlich.

Beide Beispiele zeigen, das Produktqualität für Apple den höchsten Stellenwert genießt. Wenn’s dafür notwendig ist, alte Zöpfe abzuschneiden, gibt sich eine der wertvollsten Firmen dieser Welt (immer noch) erstaunlich leichtfüßig.

DirektSiri

Ohne Frage: Siri ist ein Verkaufsargument vom iPhone 4S. Doch wer Apple unterstellt, von einer Integration auf ältere Hardware bewusst abzusehen, denkt zu kurz. Auch das iPhone 4 befindet sich weiterhin ungebremst im Verkauf und würde von den Sprachsteuerung profitieren.

Vielleicht, und das ist reine Spekulation, beweist die Jailbreak-Community in den nächsten Monaten, das Siri ohne Einschränkungen auch auf der ‘alten’ Hardware-Garde läuft. Das erste Video, bereits einen Tage nach Verkaufsstart, sieht vielversprechend aus, obwohl es noch weit entfernt von einer Praxistauglichkeit scheint.

Es lässt sich schwer abschätzen, was eine solche Anpassung (falls sie perfekt möglich wäre), an Zeit- und Entwickler-Ressourcen verschlingen würde. Ist es nötig zu erwähnen, das Apple bekannt für seinen zielgerichteten Feature-Fokus ist?

IPhoneBlog de Aktienkurs

Und ernsthaft: Wer glaubt, es wäre auch nur ein einziges iPhone 4S weniger verkauft worden, wenn’s Siri zusätzlich aufs iPhone 4 geschafft hätte?

Thanks, Steve.

von alex olma | 6. Oktober 2011 | 08:10 Uhr

IPhoneBlog de Jobs

by Jonathan Mak

And there may be no greater tribute to Steve’s success than the fact that much of the world learned of his passing on a device he invented.

Adobe: “Refining the future of media broadcast”

von alex olma | 10. September 2011 | 16:29 Uhr

DirektD8

Juli 2007

At launch, the iPhone version of the Safari browser is missing some plug-ins needed for playing common types of Web videos. The most important of these is the plug-in for Adobe’s Flash technology. Apple says it plans to add that plug-in through an early software update, which I am guessing will occur within the next couple of months.

Juni 2008

We have a version that’s working on the emulation. This is still on the computer and you know, we have to continue to move it from a test environment onto the device and continue to make it work. So we are pleased with the internal progress that we’ve made to date.

Februar 2009

“It’s a hard technical challenge, and that’s part of the reason Apple and Adobe are collaborating. The ball is in our court. The onus is on us to deliver.”

Februar 2010

The company told me today that in December, there were more than 7 million attempts to download Flash from Adobe.com from iPhones and iPod Touches. That number is up from 3 million download attempts from iPhones and iPod Touches in June.

September 2011

iPhone and iPad have had a significant impact how consumers experience and engage with video and have changed the industry.

Mit der Veröffentlichung des Flash Media Server in Version 4.5 gesteht Adobe ein, dass Flash niemals auf iOS laufen wird.

[update] Diesmal ohne Finderlohn … aber auch ohne Fundstück.

von alex olma | 31. August 2011 | 23:29 Uhr

IPhoneBlog de Cava22

In a bizarre repeat of a high-profile incident last year, an Apple employee once again appears to have lost an unreleased iPhone in a bar, CNET has learned.

A day or two after the phone was lost at San Francisco’s Cava 22, which describes itself as a “tequila lounge” that also serves lime-marinated shrimp ceviche, Apple representatives contacted San Francisco police, saying the device was priceless and the company was desperate to secure its safe return, the source said. Still unclear are details about the device, what version of the iOS operating system it was running, and what it looks like.

Wenn’s keine Ente ist, bleibt es eine lustige, wenn auch komplett informationslose, Randnotiz in der iPhone-Geschichte.

Außerdem: Alles was es dazu zu sagen gab, ist bereits letztes Jahr gesagt worden.

DirektD8

You know, when this whole thing with Gizmodo happened, I got advice from people who said ‘you gotta just let it slide, you shouldn’t go after a journalist just because they bought stolen property and tried to extort you.’ And I thought deeply about this, and I concluded the worst thing that could happen is if we change our core values and let it slide. I can’t do that. I’d rather quit.

Update

02.09.2011: PCMag und die SF Weekly melden Zweifel an der Geschichte von Cnet an.

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