Keine Überraschung: Jobs plante anfangs ohne Mobilfunkanbieter

Steve Jobs initially hoped to create his own network with the unlicensed spectrum that Wi-Fi uses rather than work with the mobile operators, said wireless industry legend John Stanton.
Dies scheint eine dieser “dopey ideas” von Jobs, die zum Zeitpunkt ihrer Überlegung, lange vor dem initialen iPhone-Release, schlicht unvorstellbar wirkt.
Mehrere Jahre später ist ein breit gefächerter Streit zwischen Mobilfunkanbietern und Firmen wie Google, Microsoft und Apple, durch die sich zunehmend überschneidenden Geschäftsfelder (Facetime, iMessage, Maps, etc.), lediglich eine Frage der Zeit.
“Millions of websites use Flash. Get used to the blue legos.”

Photo: CBS.com
Adobe is Stopping development on Flash Player for browsers on mobile.
Es waren keine schönen Zeiten, aber gute Diskussionen mit vorhersehbarem Ausgang. Kein Grund, böse nachzutreten. Zumindest heute.
“A celebration of Steve’s life.”

CBS News zeigt ihr ‘60 Minutes‘-Special ‘Steve Jobs: Revelations from a tech giant‘ mit Biograf Walter Isaacson (“Video requires Flash“). Die von ihm verfasste Jobs-Biografie lässt sich seit der gestrigen Nacht als US-Kindle-Edition ($16.99 US-Dollar; Link) oder in Apples iBookstore (15.99 €; App Store-Link) kaufen. Über iTunes ist außerdem das englischsprachige Hörbuch (15.99 €; App Store-Link) verfügbar.
Die deutsche Ausgabe wird am 31. Oktober über Amazon.de (Hardcover/Kindle) sowie am iPhone und iPad (19.99 €; App Store-Link) erhältlich sein.
Apple publizierte außerdem den Campus-Videomitschnitt ‘A celebration of Steve’s life.‘ vom 19. Oktober 2011.
“Remember Netbooks?”

Foto: Marvel.com
Steve Jobs Biografie-Zitat: “I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go thermonuclear war on this.” ist großartig.
Mein Computer, mein Smartphone, mein Tablet, die mich täglich durch den Tag begleiten – schlicht nicht mehr wegzudenken sind – will ich genau aus solch leidenschaftlichen Händen kaufen. Jemand, der sich in ganzer Person hinter sein Produkt stellt. Jemand, der bereit ist, auch mal komplett falsch zu liegen – über das Ziel hinausschießt – weil er liebt, was er macht und das auch verteidigt: “I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong“.
Allein dadurch setzen sich iPad und iPhone grundlegend von ihrer Konkurrenz ab. “People who are really serious about software should make their own hardware.“, sagte Alan Kay und wurde von Jobs mehrfach zitiert. Er sollte Recht behalten. Das zeigt der Mac in jedem neuen Quartal mit Rekordverkäufen. Von den billigen Plastik-Netbooks spricht kein Mensch mehr (“Tablets pass netbooks in shipments for first time“). Das iPad hat diesen Markt gefressen – in nur zwei kurzen Jahren.
Mittlerweile adaptieren auch andere Hersteller diese Kombination aus eigener Hardware und eigenem Betriebssystem. Android 4.0 gibt Entwicklern die Möglichkeit sich gegen (HTC-Sense-)Geschmacksmuster zu wehren und Microsoft verordnet strenge Hardware-Voraussetzungen für Windows 8.

Andy Rubin spricht von weltweit 6 Millionen verkauften Android-Tablets – in zwei langen Jahren. Eine bitteres Statement (für alle Beteiligten), weil dies deutlich unterstreicht, wie wichtig Kunden Qualität ist.
Auf was Käufer bei Smartphones scheinbar (noch) nicht achten (“Es muss halt telefonieren könnten“), scheint bei der Entscheidung zum Tablet deutlicher sichtbarer: Herausragende Apps und eine verständliche Bedienung verkaufen iPads (und führen zu Höchstbewertungen bei Umfragen).
Die angesprochene Kombination aus Hard- und Software ist dessen elementares Fundament. Erst sie haucht den Schaltkreisen Leben ein. Das iPad wird regelmäßig in puncto Tech-Specs übertroffen und keinen Interessenten schert dies. Dass es eine Technik-Presse gibt, die sich trotzdem ‘dem Vergleich’ solcher Zahlen widmet, ist ein anderes Thema.
Das Kindle Fire ist dafür ein schönes Beispiel: mäßige Hardware mit gigantischem Potenzial.
Ich bin fest davon überzeugt, dass das Amazon-Tablet ein Hit wird. Dabei wildert es sicherlich auch im iPad-Markt – eine Konkurrenz ist es anfänglich trotzdem nicht. Hauptsächlich, weil es sich ausschliesslich einer Kundschaft widmet, die ihr Tablet zum Medienkonsum verwendet. Wie bereits niedergeschrieben, scheint zum Start nur sehr wenig ‘Computer’ im Fire zu stecken.
Das iPad eilt in diesem Punkt voraus, erheblich voraus. Tim Cook behauptete in der letzten Woche: “We think [the tablet] will be even bigger than the PC market“. Sollte er Recht behalten, erschreckt die Vormachtstellung des iPads zu Beginn dieser neuen Computer-Epoche.
Thanks, Steve.

by Jonathan Mak
And there may be no greater tribute to Steve’s success than the fact that much of the world learned of his passing on a device he invented.
Adobe: “Refining the future of media broadcast”
Juli 2007
At launch, the iPhone version of the Safari browser is missing some plug-ins needed for playing common types of Web videos. The most important of these is the plug-in for Adobe’s Flash technology. Apple says it plans to add that plug-in through an early software update, which I am guessing will occur within the next couple of months.
Juni 2008
We have a version that’s working on the emulation. This is still on the computer and you know, we have to continue to move it from a test environment onto the device and continue to make it work. So we are pleased with the internal progress that we’ve made to date.
Februar 2009
“It’s a hard technical challenge, and that’s part of the reason Apple and Adobe are collaborating. The ball is in our court. The onus is on us to deliver.”
Februar 2010
The company told me today that in December, there were more than 7 million attempts to download Flash from Adobe.com from iPhones and iPod Touches. That number is up from 3 million download attempts from iPhones and iPod Touches in June.
September 2011
iPhone and iPad have had a significant impact how consumers experience and engage with video and have changed the industry.
Mit der Veröffentlichung des Flash Media Server in Version 4.5 gesteht Adobe ein, dass Flash niemals auf iOS laufen wird.




