iOS 5.0.1 für Entwickler widmet sich dem Akku und der ‘Cache’-Entsorgung

von alex olma | 2. November 2011 | 23:15 Uhr

IPhoneBlog de Battery

“A small number of customers have reported lower than expected battery life on iOS 5 devices,” an Apple spokesperson told The Loop. “We have found a few bugs that are affecting battery life and we will release a software update to address those in a few weeks.”

Auf Apples Statement gegenüber Jim Dalrymple folgt ein iOS-Beta-Update für Entwickler (Build: 9A402), das neben Batterie-Bugs auch die Multitasking-Gesten für das iPad der ersten Generation zurückbringt.

Außerdem gibt es ein neues Datei-Attribut, das sich dem ‘Cleaning…‘-Problem zuwendet:

iOS 5.0.1 beta introduces a new “do not back up” attribute for specifying files that should remain on device, even in low storage situations. Use this attribute with data that can be recreated but needs to persist even in low storage situations for proper functioning of your app or because customers expect it to be available during offline use. This attribute works on marked files regardless of what directory they are in, including the Documents directory. These files will not be purged and will not be included in the user’s iCloud or iTunes backup. Because these files do use on-device storage space, your app is responsible for monitoring and purging these files periodically.

Offizielle API: der Spotify-Player jetzt auch in deiner App!

von alex olma | 31. August 2011 | 17:44 Uhr

IPhoneBlog de libspotify

Spotify lockt iOS-Entwickler mit einer offiziellen Programmierschnittstelle, die den Musikstreaming-Service in jedem Drittanbieter-Programm unterbringt. Damit steht den App-Store-Produzenten ein Songkatalog von rund 15 Millionen Stücken zur Verfügung. Einziger Nachteil: ‘libspotify‘ darf nur in nichtkommerziellen Projekten Verwendung finden. Details sind mit dem schwedischen Start-up zu klären.

Bleiben lediglich zwei Fragen: Wer baut mir damit jetzt einen Chat-Client und von wem kommt (endlich) eine angepasste Spotify-Version für das iPad?

We hope this will enable a new category of iPhone, iPad and iPod Touch applications with Spotify inside and allow for more immersive music experiences within iOS apps.

‘iTunes Match’ startet für Entwickler mit US-Konto

von alex olma | 30. August 2011 | 05:52 Uhr

IPhoneBlog de Match 3

Apple testet sein iCloud-Angebot ‘iTunes Match‘ mit registrierten Entwicklern über amerikanische iTunes-Konten. Dazu ist die Installation von iTunes 10.5 in Beta-Version 6.1 notwendig.

Der Menüpunkt ‘Turn On iTunes Match‘ (-> Store) erscheint nur wenn ein gültiges US-Benutzerkonto angemeldet ist. ‘iTunes Match‘ wird als (sich automatisch erneuerndes) Jahresabo für 24.99 US-Dollar erworben. Wer als Entwickler bereits jetzt seinen kostenpflichtigen Testlauf startet, erhält (neben der Beta-Phase und dem ersten Jahr) drei zusätzliche Extra-Monate. Alle in diesen ersten Probemonaten angelegten iCloud-Bibliotheken (inklusive hochgeladenen Musik-Titel) löscht Apple zum offiziellen Start des Dienstes wieder.

Durch den sich jährlich auffrischenden Abo-Dienst erfordert das iTunes-Konto gültige (US-)Kreditkarten-Informationen. Es ist nicht möglich, mit bereits vorhandenem iTunes-Guthaben zu zahlen!

Die neue Vorabversion von Apples Multimedia-Verwaltung steht noch nicht für Windows bereit. ‘iTunes Match’ kann daher aktuell nur über einen Mac gestartet werden. Auch von einem iPhone und iPad aus ist der Service nicht zu buchen.

Mit einem angemeldeten US-Konto unter iOS 5 beta 6 aktiviert man den Dienst und bekommt danach Download-Zugriff auf seine Musikstücke. Die hinterlegte Bibliothek umfasst maximal 25.000 Songs.

IPhoneBlog de Match 2

‘iTunes Match’, hier von Steve Jobs erklärt, soll ab Herbst in den USA starten. Ein internationaler Release ist noch nicht angekündigt.

Musiktitel, die iTunes erfolgreich in seinem Katalog identifiziert, erhalten die Kauf-Qualität von 256 Kilobit (AAC) – unabhängig von ihren (kopierten oder selbst digitalisierten) Ausgangsdateien. Ohne Frage: ein absolutes Novum für die Musikbranche.

Erste Setup-Video vom neuen Dienst, der Musiktitel per Streaming und Download über alle Geräte bereitstellt, finden sich bereits auf YouTube ein.

DirektMatch

Der Vorabveröffentlichung von iTunes 10.5 beta 6.1 für den Mac ist über Apples Developer-Webseite zu beziehen.

Apple veröffentlicht iOS 5 Beta 6

von alex olma | 20. August 2011 | 10:32 Uhr

IPhoneBlog de beta6IPhoneBlog de Serien Nummer

Über ein ‘Over-the-Air‘-Update erfolgte am gestrigen Freitagabend Beta-Version Nummer 6 von iOS 5. Unter der Typenbezeichnung ’9A5302b’ besinnt sich dieser Delta-Firmware-Download für iPhone (3GS, 4), iPad (1 + 2) und iPod touch (der dritten und vierten Generation) auf Fehlerbehebungen und verzichtet weitgehend auf offensichtliche Neuerungen.

Eine praktische Kleinigkeit: Einzelne Anwendungen lassen sich im mobilen App Store aktualisieren, ohne das man anschließend automatisch (zeitraubend) auf den Homescreen geworfen wird.

Deprecated UIDevice Methods

Für grosse Aufregung sorgte eine kurze Notiz zum ‘uniqueIdentifier‘ in der Entwickler-Dokumentation für diese Version. Apple schränkt damit für Drittentwickler die Verwendung für die sogenannte UDID, eine individuelle Identifikationsnummer des persönlichen Gerätes, ein. Werbetreibende vollziehen so beispielsweise Nutzeraktivitäten nach. Aber auch App-Store-Programme verwenden diese einzigartige 40-stellige Zeichenkette zur Identifikation um beispielsweise zu erkennen, wenn Anwender eine Software benutzen, löschen und danach wieder neu installieren.

Entwickler sind dazu aufgefordert eine eigene Nummer (beziehungsweise ein individuelles Hashwert-System) zu verwenden – offizielle Alternativen sind von Apple bislang nicht angekündigt. Eine Möglichkeit wäre, das Betriebssystem mit der Erstellung einer ID zu beauftragen und diese an Apps weiterzugeben. Aus Sicht des Nutzers wäre die Neuerung ein zusätzlicher Schutz der Privatsphäre.

Im September 2010 zeigte eine Uni-Studie, dass 68-Prozent der iPhone-Programme aus den ‘Top-Charts’ die UDID übermittelten.

Smith’s piece opens and closes on the idea that Apple’s UDID is like the unique identifier of Intel’s Pentium III processor, which generated privacy concerns around the turn of the century, and we wonder if ths story might play out the same way — following government inquiries, Intel offered a software utility that let individuals manually disable their chip’s unique ID, and removed it from future CPUs.

Ob Apple diese Einschränkung auch für sein eigenes iAds-Werbenetzwerk oder das ‘Game Center’-Spieleportal anlegt, welche dem iPhone-Bauer einen Vorteil verschaffen würde, erscheint unwahrscheinlich. Ungeklärt ist derzeit jedoch noch, ob der Zugriff überhaupt komplett wegfällt.

Apple musste sich bereits mit einer Klage betreffend der ‘Unique Device ID’ auseinandersetzen.

IPhoneBlog de iPhone5

Mit der sich erhärtenden Vermutung über einen Oktober-Verkaufsstart vom iPhone 5 sind (zumindest zeitlich) noch zwei weitere Beta-/GM-Aktualisierungen vorstellbar.

Vor einem größeren Firmware-Sprung forderte Apple in der Vergangenheit seine Entwickler dazu auf, ihre iOS-Apps fit für das anstehende Update zu machen. Bislang steht diese Nachricht noch aus.

iOS 5 Beta 5 steht für Entwickler bereit

von alex olma | 6. August 2011 | 20:14 Uhr

Eine Samstagsveröffentlichung. Ich kann mich nicht erinnern, diese Freunde Freude bereits für eine iOS-Firmware geteilt zu haben?!

IPhoneBlog de Beta5 aIPhoneBlog de Beta5 b

Das Entwickler-Update von iOS 5 (Beta 5 / Build 9A5288d) steht zum zweiten MalOver-the-Air‘ bereit, erfordert dafür jedoch zuvor ein komplettes Zurücksetzen des iPads, iPhones oder iPod Touches (-> Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen – Inhalte & Einstellungen löschen).

To install iOS 5 beta 5 using over the air software update, you must first erase all content and settings on your device by choosing Settings > General > Reset > Erase All Content and Settings. Over the air software update can be initiated on devices running iOS 5 beta 3 and later by choosing Settings > General > Software Update.

Wer als Entwickler bereits die iCloud-Backup-Funktion ausprobiert, stellt danach seine Gerätedaten wieder aus dem Netz her.

IPhoneBlog de iOS Dev Center

Der Firmware-Download ist weiterhin auch über das Dev-Center zu beziehen, indem auch aktualisierte Versionen von Xcode, iTunes und den Apple TV bereitstehen.

Apropos Beta-Neuerungen: iOS 5 merkt sich den Synchronisations-Zustand von unterschiedlichen Rechnern in den Systemeinstellungen (“iTunes Wi-Fi Sync”).

(Danke, Ben!)

Entwickler-Erfahrung: Schattenseiten in Amazons Appstore

von alex olma | 2. August 2011 | 11:58 Uhr

IPhoneBlog de Pocket Casts

Während Android mit einem neuen Trojaner kämpft*, der diesmal Telefongespräch bequem auf SD-Karte aufzeichnet, wagt ein iOS-Entwickler die Software-Veröffentlichung in Amazons Appstore. Das australische Studio Shifty Jelly lieferte uns das hier bereits vorgestellte ‘Pocket Casts‘ und verlor auch schon harte Worte gegenüber Apple. Der Testlauf durch Amazons App-Store-Terrain spielt aber nochmals in einer ganz anderen Liga.

IPhoneBlog de Shiftyjelly

That’s right, over 100,000 apps given away, $0 made. Did the exposure count for much in the days afterwards? That’s also a big no, the day after saw a blip in sales, followed by things going back to exactly where we started, selling a few apps a day. In fact Amazon decided to rub salt in the wounds a little further by discounting our app to 99 cents for a few days after the free promotion.

Weitere ‘Diskussionspunkte’: a) Amazon hält die Schirmherrschaft über jeden Software-Preis, b) Amazon ändert eigenständig Beschreibungstexte und c) muss um Erlaubnis gefragt werden, wenn das Entwickler-Studio seine Anwendung vom Verkauf im Store zurückziehen möchte.

Zugegeben: Der Prozess, mit dem Apple Anwendungen im App Store hervorhebt, ist komplett intransparent. Trotzdem kann man sich nicht nachsagen lassen, hier auf Kosten der Entwickler das eigene Download-Portal zu bewerben.

* Update: Ars Technica schreibt:

Venkatesan told Ars that the trojan has not been spotted in the wild, but rather on a “malware collection channel,” and he wasn’t sure how it would manifest itself in the real world. […] While Google’s remote kill switch can clean malware-ridden apps obtained from the store off infected handsets, as in the case of DroidDream Light, the damage from a trojan working with a remote server like this might so not easily be undone.

(Danke, Boxi!)

[update] iCloud.com: Web-Apps für Entwickler

von alex olma | 1. August 2011 | 23:49 Uhr

IPhoneBlog de iCloud Beta

Für Entwickler stößt Apple soeben seine Web-App-Tür unter iCloud.com auf, hinter der sich Mail, Kalender, Kontakte, Find My iPhone und iWork verstecken.

Der einladende Beta-Login tauchte als Fake-Screenshot bereits am 03. Juni, noch vor der offiziellen WWDC-Präsentation, bei FunkySpaceMonkey.com auf.

IPhoneBlog de Pricing

Im gleichen Atemzug enthüllt Apple auch sein (zumindest anvisiertes) Preismodell für Zusatzspeicher. Der Basis-Dienst mit 5GB wird ein kostenloses Kundenangebot.

Update: Zur Erinnerung sei erwähnt, dass der Foto-Stream, iBooks, die iOS-Apps und aus dem iTunes-Store gekaufte Musik und TV-Sendungen keinen Speicher vom Gigabyte-Guthaben abzwacken.

Update II: Als Euro-Preise werden 16, 32 und 80 Euro angegeben.

(Danke, Ben!)

Zum (nicht ganz fairen) Vergleich hier die aktuellen Dropbox-Upgrade-Preise:

IPhoneBlog de Dropbox

Update III: Die Beta-Aktualisierung von ‘iWork for iOS’ steht im Dev-Center zum Download. Erinnerungen erhalten im Kalender einen Share-Button und iWork-Dokumente lassen sich via Drag & Drop ins Browserfenster für den Upload ziehen.

‘Appstore’-Namensstreit stoppt Software-Entwickler

von alex olma | 1. August 2011 | 10:10 Uhr

IPhoneBlog de Appstore Android

Apple und Amazon streiten weiter um den Begriff ‘Appstore’. Neuste Entwicklung: Amazon informiert seine Entwickler aus Deutschland, dass aufgrund des aktuellen Verfahrens keine neuen Android-Anwendungen aus hiesigen Landen angenommen werden.

We wanted to notify you of a recent change to your Developer Portal account; for the time being, we are not accepting new app submissions from developers located in Germany. We have been forced to impose this restriction due to a legal action filed by Apple in Germany seeking to prevent us from using the term “appstore.”

Amazons Appstore, der aktuell durch eine aufwendige Installation belustigt, ist offiziell noch nicht außerhalb der USA veröffentlicht.

Für mich ist nachvollziehbar, welchen Wert ein exklusives Namensrecht auf den Begriff hätte – sowohl als Gütesiegel aber auch auf breiter Front im allgemeinen Sprachgebrauch. Trotzdem sind die juristischen Scharmützel albern. Gefährlich wird’s, wenn dadurch Software-Entwicklungen aufgehalten werden.

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