Wischgesten im App Store am iPad

Überfällig: Der iPad-App-Store verliert seine schwer zu treffenden Pfeiltasten und segelt ab sofort über Wischgesten butterweich durch ganze Software-Gruppen.
Microsofts ganzer Stolz: das Android-Lizenzprogramm

According to ABI, Android has much bigger install base compared to iOS, with 2.4 users for every iOS user worldwide. […] But even with the bigger footprint, iOS users still download more apps individually than average Android users by a 2 to 1 ratio.
Der Situationsbeschreibung hinzuzufügen ist: Google blickt stolz auf (weltweit) 400 (!) unterschiedliche Geräte mit Android Betriebssystem. Dessen Plattform-Mix bleibt ‘bunt’. Und Microsoft streicht für die Hälfte aller Androids Patentgebühren ein.
More important, today’s announcement means that companies accounting for more than half of all Android devices have now entered into patent license agreements with Microsoft.
[update] Photo-des-Tages #153 – 10.000.000.000

Rund eine Woche nach der Ankündigung überschreitet der App Store (Link) die Download-Marke von 10 Milliarden Apps.
(Danke, Steffen!)
Update
Zwei erwähnenswerte Updates trudeln per Pressemitteilung ein:
The 10 billionth app downloaded, Paper Glider, was purchased by Gail Davis of Orpington, Kent, UK. As the winner of the App Store Countdown to 10 Billion Apps, Gail Davis will receive a $10,000 iTunes® Gift Card.
The revolutionary App Store offers more than 350,000 apps to iPhone, iPod touch and iPad users in 90 countries around the world, with more than 60,000 native iPad apps available.
DRM-Apps auf mehreren iPhones
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Drüben bei allforces.com findet sich ein interessanten Beitrag: Dabei geht es um die Nutzung kostenpflichtiger iPhone-Apps, die einmal gekauft und dann auf mehrere Geräte transferiert werden.
Praktisches Beispiel aus dem Alltag: Ein junges Glück, gerade verheiratet und zusammengezogen, möchtet Super Monkey Ball sowohl auf dem iPhone des Bräutigams, als auch dem Gerät der Braut spielen. Zweimal bezahlen? iPhones tauschen?
Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, erst einmal die praktische Lösung. Der ‘Versuchsaufbau’ ist dafür Folgender: Loggt euch mit eurem iTunes-Account – der die App bezahlt hat – auf einem anderen Rechner ein (iTunes-Account autorisieren) und startet den Download der bereits erworbenen App nochmals. Dazu muss man auf “Kaufen” drücken – was sehr irritierend ist – und bekommt dann die Datei noch einmal gratis zum Download. iTunes realisiert, dass diese App bereits gekauft wurde und berechnet den Download nicht zweimal. Auch das zweite iPhone kann nun die Synchronisations-Maschinerie anwerfen und ‘eure’ kostenpflichtige App auf das neue Endgerät einspielen.
Unser kurzer Versuch bestätigte die Funktionalität. Des Weiteren könnte man auch im Ordner “~/Music/iTunes/Mobile Applications” alle heruntergeladenen Apps lokalisieren und auf den anderen Mac kopieren. Die Dateien müssen auf dem anderen Mac in den gleichen Ordner einsortiert und dann doppelgeklickt werden. Jetzt kann man auch die App in iTunes mit einem zweiten iPhone synchronisieren.
Warum ist das möglich?
Dass dies funktioniert, überrascht eigentlich nicht da in den iTunes Terms of Service steht:
(iii) You shall be authorized to use the Products on five Apple-authorized devices at any time, except in the case of Movie Rentals, as described below.
-> http://www.apple.com/legal/itunes/us/service.html
Allerdings gab es bei unseren Tests komische besondere unbekannte Pop-Up-Fenster: Wenn man eine App in einem ‘zweiten’ iTunes doppelklickt, wird man ab und zu nach dem Benutzerkonto gefragt, welches die App gekauft hat. Danach wird angezeigt, wieviele Male diese App bereits aktiviert wurde. Lustigerweise habe ich mein “Super Monkey Ball” schon vier Mal aktiviert, obwohl ich nur zwei iPhones und zwei iTunes Accounts zum testen hatte.
Aktivieren sowohl iTunes als auch das iPhone die gekaufte App?
ao/
So ein paar Worte muss ich zu dieser Thematik auch noch verlieren. Das man seine gekaufte Applikation für fünf Geräte ‘autorisieren’ (und nochmals herunterladen kann) ist ein sehr lobenswerter Schritt. Musikfreunde würden dies zu schätzen wissen.
Und ja, diese Funktion hat eine praktische Bewandtnis und dient nicht zu Copyright-Verletzungen. Der iPodTouch-Besitzer würde sich höchst veräppelt vorkommen, seine gekauften iPhone-Apps vom Business-Mobilfunktelefon nicht dort weiter nutzen zu können.
Aber zurück zum jungen Glück. Unser frisch verliebtes Brautpaar bringt mit ziemlicher Sicherheit mehrere Computer und möglicherweise auch mehrere iPhone in die Beziehung ein. Was nun wem gehört ist lange nicht mehr so leicht zu trennen wie zuvor. Gleicher Hausstand, gemeinsames Konto. Eine Diskussion um die ‘juristische Person’, die den Kauf getätigt hat, ist wohl bei ‘Kleinpreis-Entertainment’ zu weit hergeholt.
Ohne eine juristische Ausbildung genossen zu haben, finde ich die Benutzung der gekauften App auf allen (fünf) heimischen Rechnern koscher. Auch das gekaufte Buch gibt die Braut an den Bräutigam weiter. Kleiner Kreis = Okay.
Was ganz und gar nicht in Ordnung geht, ist die aufkommende Verbreitung einzelner ‘cracked’ Apps. Super Monkey Ball kursiert derzeit als erste Applikation im Netz, als das, was überall als Raubkopie bezeichnet wird.
Für gute Inhalte bezahlt man. Für 7.99 EUR-Apps und kostenfrei sogar ohne nachzudenken. Ja, DRM ist auf den Apps drauf. Dagegen kann man protestieren. Durch die mögliche Verwendung auf fünf Endgeräten muss man sich aber eingestehen, das diese nicht sehr eingeschränkt ist.
filme für unterwegs

Leo empfiehlt die ‘IMDb-Datenbank für unterwegs’.
Das ist für mich als ‘Freund des Filmes’ und jemanden, der seine Datenbank dort zu pflegen mag, ein sofortiger ‘Hingucker’. (Leider) handelt es sich lediglich um eine iPhone angepasste Suchoberfläche, die eigentliche IMDb Seite wird auch weiterhin ohne Optimierung – in einem separaten Browserfenster – aufgerufen.
Schön wäre eine Integration, bei dem man seinen Account hinterlegen kann und sofort eingeloggt wird. Was macht man nämlich wenn man mal Offline DVDs kauft? Man schaut vorher nach, ob man diese vielleicht schon besitzt…
via fscklog
crunch caption

Ich persönlich habe diese App für den Mac noch nicht ausprobiert – jeder, der im ‘Individualisierungswahn’, die Uhrzeit auf seinem iPhone gegen einen eigenen Text austauschen möchte, wird hier fündig.
Über so etwas wie ‘Sinn’, ist bei diesem Thema nicht zu streiten.
via macdaddyworld
ab ins richtige format
Als das im Juli mit der Videokonvertierung für das iPhone so alles losging, bin ich großer Fan von VisualHub geworden. Das ist der große Bruder vom kostenlosen iSquint, das derzeit im MacSanta-Spezial gerade einmal 16 EUR (!) kostet, und mehr als empfehlenswert ist.
Mein betagtes MacBook, das sich hoffentlich Mitte Januar erneuert, schaufelt über Nacht einen großen Batzen Videomaterial damit ins Mini-Widescreen-Format. Dabei werden jedoch beide schwarzen Kerne so ausgelastet, das man nebenbei eigentlich nicht mehr arbeiten möchte.
Wenn so eine Videokonvertierung also mal schnell zwischendurch abgehandelt werden muss, greife ich zum Elgato TurboStick H.264, der schon einmal HIER von mir lobend erwähnt wurde.
Nachts volle Prozessorleistung und effektivere Konvertierung mit VisualHub und tagsüber den TurboStick mit weniger ‘Last im Gehäuse’. Soviel zu 4 Monaten Praxis.
Außerdem gibt es noch eine handvoll ‘Himmelswerkzeuge’, die die ‘Handbremse’ in Sachen Konvertierung lockert, die an dieser Stelle jedoch bitte nicht verlinkt werden, da zweifelhafter DVD-Kopierschutz damit ebenfalls hinfällig wird. Beschwerden beim zuständigen Gesetzgeber.
P.S.: Sowohl VisualHub als auch der Elgato TurboStick wurden mir zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt – soviel zur Formalität.
einarmig unter blinden

Neue Repository-Empfehlung für euren Installer:
-> http://iphone.rustyredwagon.com/repo
via iphoneskinning
