Tipp: Sony ZV-E10 II + Creators’ App + Monitor+

„Halide Mark III“

Der Release von Mark II liegt bereits sechs Jahre zurück. Das ist doppelt so lange, wie Lux von der ersten bis zur zweiten Version benötigte.

Große Sprünge der Versionsnummern sind natürlich nicht sehr aussagekräftig – Halide erfuhr über die letzten Jahre hinweg entscheidende Weiterentwicklungen.

Trotzdem hat sich das Mitbewerberfeld gegenüber dem Jahr 2020 signifikant vergrößert. Halide war für mich zuletzt lediglich eine von diversen Kamera-Apps, die sich in ihrer Qualität untereinander überschlagen. Ein Resultat davon ist sicherlich das kostenlose Upgrade auf Version 3 für alle Bestandskund:innen.

Eine Hand hält ein rotes Smartphone, auf dessen Bildschirm die Benutzeroberfläche der Kamera-App angezeigt wird.

Mark III erhält Looks und ein Lab, wirkt aber aufgeräumter als Version 2, zu der man (für mich unverständlicherweise) weiterhin zurückspringen kann.

It’s hard to balance usability with aesthetics. While it’s tempting to put every control on screen at once, but when tools have equal visual importance, nothing has importance. Instead, Mark III exposes the most important tools by default.

Ben Sandofsky

Die Fotoentwicklung erstreckt sich bis zu externen RAWs von Fujifilm bis Canon und Nikon, konkurriert aber nicht mit Darkroom und Co., wohin die Kamera-Software weiterhin verlinkt.

Vielmehr positioniert Halide die diversen Drehrädchen und Schalter prominent, die häufig genutzt werden. Steigt man tiefer ein, wirkt der Mix aus horizontalen und vertikalen Scrollbalken ein wenig uneinheitlich. Und die „Kamerasteuerung“-Taste findet überhaupt keine Integration.

Nach einem ersten, kurzen Blick springt Mark III jedoch wieder in meine Top 5 unter den Dritt-Kamera-Apps. Das Interface präsentiert sich auf der Höhe der Zeit und unterstreicht das runde, in sich geschlossene Gesamtpaket von Halide.

„How Apple Shot an Entire MLS Game Using Only iPhone“

A collage of five images showcasing various setups for filming a soccer match using iPhones. The first and third images show close-ups of iPhones mounted on equipment by the pitch. The second image shows an iPhone filming through a soccer goal net, capturing the field. The fourth image features a videographer with headphones operating an iPhone on a stabilizer during the game. The fifth image displays an iPhone on a tripod filming the field with players and spectators visible in the stadium.

Apple’s full highlights from the match below look pretty standard, which is actually quite the accomplishment. Achieving a professional-grade, industry-standard broadcast using a device people carry around in their pocket is seriously impressive.

As expected, the broadcast relied on much more than just the iPhone 17 Pro Max, though. As Brian Tong showed on Instagram, Apple attached some of its iPhone 17 Pro Max phones to industry-standard Fujifilm Fujinon broadcast lenses, creating an unusual-looking setup. It’s quite something to see a smartphone attached to a massive Fujinon lens.

Jeremy Gray | PetaPixel

Alle iPhones, die unter anderem in diesen Instagram-Videos sichtbar sind (@helloapple + @nostratongus), hängen am Blackmagic Camera ProDock. Es ist das essenzielle Hardware-Zubehör, das – wie angekündigt – diese famose Werbung für Apples Telefon macht.

#507 – über ein Dutzend neue macOS-Apps

Sohnemann kauft sich kommendes Wochenende sein erstes MacBook (Air); meine bessere Hälfte hat heute ihren M5 als Firmenrechner erhalten. macOS-Software war in unserer Familie nie relevanter als in dieser Woche.

Passend dazu: über ein Dutzend neue Programme.

Hier das Intro zur Episode:
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„Apple’s Watch and Health Efforts Need Reboot to Rival New Wearables“

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt einen Bloomberg-Nachrichtenartikel mit der Überschrift „Apple’s Watch and Health Efforts Need Reboot to Rival New Wearables“ innerhalb einer mobilen Webbrowser-Oberfläche.

Moreover, the Apple Watch laid the foundation for a wearables business that now includes AirPods and the Vision Pro headset. In the years ahead, Apple Inc. plans to build on this expansion by pushing into smart glasses, AI-focused earbuds, and new neck- and shirt-worn devices.

But even with all this progress, Apple risks falling behind in the next phase of the industry it helped create. Eleven years after the watch’s launch, innovation has slowed and the lineup is losing momentum — just as competition in wearables is heating up.

Consumer preferences also are shifting. Though Apple still has one of the strongest smartwatches in the industry, many customers are now shying away from screen-heavy devices and embracing simpler products that offer passive data collection, longer battery life and AI-powered insights.

Bloomberg | Mark Gurman

Really?

Die Apple-Berichterstattung hat ein Mark-Gurman-Problem. Nicht, weil er einen schlechten Job macht – ganz im Gegenteil – sondern weil er quasi allein in der Gerüchteküche kocht.

Jede Woche landen die Auszüge seines Power-On-Newsletters in zahlreichen News- und Blogposts – weitgehend ohne Einordnung. Niemand fragt nach einer zweiten Quelle; niemand dröselt den Mix aus Meinung und Fakt auf.

Nur selten nimmt sich Gurman eine Pause von seinem wöchentlichen Format, und dennoch scheint jede Veröffentlichung über 2.000 Wörter lang sein zu müssen. Das führt teilweise zu arg dünnen Informationshäppchen.

Aber wie gesagt: Er ist der Reporter, der Apple-intern am besten vernetzt ist.

Seine Quellen sind oft stark; genauso oft mischt sich jedoch eigene Meinung unter, die er selten als solche kennzeichnet, nie revidiert oder rückblickend korrigiert.

Sonntagabends und montagmorgens trampelt die Tech-Presse seinen Master-Feed aus Statements mit selbstbewussten Schlagzeilen breit – ein Todesstoß für jede unscharfe Trennlinie oder die letzte Nuance. Der Zyklus wiederholt sich wöchentlich, und Nachrichten verselbstständigen sich zu Erwartungen.

Gurman ist sehr gut darin, was er macht. Wenn es um frühe Details geht, gibt es kaum andere Stimmen.

Diese Dominanz ist gleichzeitig das Problem, das wiederholt zu haarsträubenden Annahmen führt – selbst wenn er ursprünglich vorsichtig formuliert hatte.

Das ist keine individuelle Kritik, sondern vielmehr ein strukturelles Problem für derzeit alle Apple-Gerüchte.

„Alles ist gebackupt. Nur der Zugriff nicht.“

Ein Smartphone-Bildschirm, der die Einstellungen für den Nachlasskontakt anzeigt und die Funktion erläutert, iCloud-Daten wie Fotos, Videos und Dokumente mit vertrauenswürdigen Personen zu teilen.

Die Grundfrage ist für Tote und Lebende dieselbe: Was passiert, wenn Sie selbst für ein paar Wochen, ein paar Monate oder für immer nicht ansprechbar sind? Wer kommt an Ihre Dokumente? Wer darf mit Ihrer Krankenkasse sprechen? Wer weiß, welche Rechnung nicht per Lastschrift läuft und welche Domain in drei Wochen verlängert werden muss?

Ich schreibe das nicht, um jemanden zu erschrecken. Und erst recht nicht mit dem Zeigefinger. Ich schreibe das, weil ich bis vor Kurzem selbst dieses laute „Wir sind ja noch jung” im Kopf hatte, das im Alltag alles andere übertönt.

Frank Neumann-Staude

Ein Text, den man an einem sonnigen Sonntagnachmittag nicht lesen möchte.

Einen Nachlasskontakt einzurichten, ist ein erster Schritt, der lediglich ein paar Minuten dauert. Aber nicht vergessen: Es ist lediglich ein erster Schritt.

Filtr erweitert Wipr

Mein bewährtes „Set-and-forget“-Setup: NextDNS (Referral-Link) filtert auf Netzwerkebene aufspringende Ads und unsichtbare Tracker; Wipr räumt kaputte Webseiten-Layouts auf und blendet unvermeidbare First-Party-Werbung aus.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche der App „Filtr“ vor einem dunkelvioletten Hintergrund. In der Mitte hängt ein Schild an Ketten mit der Aufschrift „KEEP OUT“ und „THIS IPHONE IS A RESTRICTED AREA“. Darunter wird erklärt, dass die App die Blockierung auf alle Anwendungen auf dem Gerät auf Netzwerkebene ausweitet. Eine orangefarbene Schaltfläche „Deaktivieren“ ist sichtbar, gefolgt von einem Infobereich, der anzeigt, dass der Systemstatus „Aktiv“ ist und der Gesundheitszustand „Alles in Ordnung“ lautet.

Filtr is brand new feature that extends Wipr’s blocking to all apps on the device. It acts at the network level, but it can access none of your data.

It’s based on a new iOS/macOS 26 technology called “URL Filters”. It allows Wipr to block network requests system-wide without having access to any network traffic at all, and with more granularity than previous solutions.

Filtr is not a VPN. You can use a VPN and Filtr at the same time. You can use Filtr and iCloud Private Relay at the same time. Same for custom DNS. Unlike a VPN, Filtr won’t hurt your battery life, or handle all your traffic.

Wipr Help

Inwieweit ich selbst von den nativen URL-Filtern profitiere, wird ausprobiert – Filtr ist jedenfalls abonniert. Es könnte Tracker außerhalb von Safari blockieren, wenn Apps diese etwa über ihre eigene Domain laden.

Für mich interessanter erscheint jedoch die Möglichkeit, NextDNS durch Filtr auf den Computern der Familie zu ersetzen.

Das häufige Problem mit dem DNS-Stoppschild: zu umfangreiche Blocklisten. Ich beschränke mich bereits auf zwei Listen (HaGeZi + OISD), muss diese Firewall gelegentlich trotzdem deaktivieren, weil Webseiten umkippen. Das tue ich mir mit einem Blick ins NextDNS-Log (gerne) an, lässt sich der Familie aber nur schwierig vermitteln. Filtr lässt sich über die Familienfreigabe teilen und reduziert eventuell solche fälschlichen Blockaden.

Tipp: Fotos „reparieren“

Ein großer gelber Stift berührt den Bildschirm eines Smartphones und erzeugt einen farbenfrohen Spritzer aus blauer, gelber und rosa Farbe auf dem Display.

YouTube

Die im Video genannten Apps sind: Photomator, Affinity Photo 2, Darkroom, Snapseed und Spotless-Film.